<:::news::: archiv_suchundestaffel

Erfolgreiche Stöberhundeprüfungen in Hallein

Am 30. Oktober 2011 legten Klaus Lipsky mit Luna und Manuel Loipold mit Aragon - beide Regionalgruppe Hallein - die ÖHU Stöberhundeprüfung mit Erfolg ab. Rettungshunderichterin Johanna Novak bewertete die Nasenarbeit, Staffelkommandant Josef Kloiber die Unterordnung. Herzliche Gratulation!

Wanderpokal geht nach Strasshof

Das Siegerfoto – sitzend v. l . n. r.: Hanni Novak, Sylvia Gross, Walter Rybak, Martina Hofinger

und Thomas Biegel. Stehend v. l. n. r.: Das Staffelkommando mit Josef Kloiber, Steffi Ringer

und Johann Wagensommerer, Sponsor Josef Kitzler von PETFIT und Obmann Gerhard Eder.

Mautern a. d. Donau, 5. bis 6. November 2011: Das letzte Treffen aller Regionalgruppen der ÖHU Suchhundestaffel am vergangenen Wochenende in Mautern stand ganz im Zeichen des ÖHU Stöberhundeturniers. Schon zum sechsten Mal wollten die Suchhundeführer wissen, wer bei diesem Turnier die Nase vorne hat. Die Belohnung: der begehrte Wanderpokal! Die Hundeführer mussten mit ihren Suchhunden auf einem ca. 50.000 Qm großen, bewachsenen Gelände zwei „vermisste Personen“ finden und extra noch Gehorsamsübungen vorführen. Nur wer in beiden Disziplinen Spitze ist, kann dieses Turnier gewinnen! Erster und somit Gewinner des Wanderpokals wurde Walter Rybak, er hatte auch die beste Nasenarbeit, den zweiten Platz belegte Hanni Novak, Dritte wurde Martina Hofinger und Thomas Biegel belegte den vierten Platz! Sylvia Gross bekam die meisten Punkte bei der Unterordnung.

Parallel wurde auch ein Training durchgeführt. Staffelkommandantin Steffi Ringer, sie ist für die Ausbildung zuständig, coachte dieses Schwerpunkttraining. Außerdem konnten am Sonntagnachmittag 6 Hunde den Eignungstest für Rettungshunde bestehen. Das Wochenende war ein voller Erfolg! Herzlichen Dank an Gerhard Eder (Obmann des HSV Wachau) und sein Team für die tolle Unterstützung!

Im feierlichen Rahmen konnte das Staffelkommando 5 neue Mitglieder aufnehmen:

V. l. n. r.: Karin Taferner, Walter Rybak, Nicole Baumeister, Staffelkommandant Josef Kloiber,

Thomas Achathaler und Wolfgang Rausch (nicht am Foto).

Seminarbesuch in Deutschland hat sich wieder gelohnt

Die Österreich-Delegation (v. l. n. r. Thomas Achathaler, Iris Mayr und Steffi Ringer) mit den

Seminarleitern Torsten und Sabine Streubel (vorne sitzend) vom Westlaekenteam.

Wachtberg, 21. und 22. Oktober 2011: 2009 hat sich die ÖHU Suchhundestaffel entschlossen, die Ausbildung der Suchhunde mit Hilfe des Westlaekenteams aus Deutschland zu systematisieren und zu verbessern. Ein größerer Schritt, als damals die Verantwortlichen annahmen, aber aus heutiger Sicht kann man sagen: Es hat sich gelohnt! Die Hunde arbeiten mit größerer Motivation und die Hundeführer haben klare Vorgaben, mit welchen Teilschritten sie zum Erfolg kommen. Klar ist aber auch, dass dieser Prozess der Weiterentwicklung niemals abgeschlossen ist. Laufend organisiert daher die ÖHU Suchhundestaffel Weiterbildungsveranstaltungen bzw. entsendet Trainer und Hundeführer immer wieder zu Seminaren nach Deutschland!

Nun wagten Staffelkommandantin Steffi Ringer, Regionalleiterin Iris Mayr und Hundeführer Thomas Achathaler den 800 km-Trip nach Wachtberg - das liegt in der Nähe von Bonn - und besuchten das Seminar „Kreativität und Variabilität in der Suchhundeausbildung“. Die Teilnehmer waren aus Deutschland, Niederlande und aus Österreich. Es stand ein tolles Gelände mit sehr guten Trainingsverhältnissen - gut einsehbarer Wald und gute Windverhältnisse – zur Verfügung. Die Seminarteilnehmer wurden von Sabine und Torsten Streubel vom Westlaekenteam sehr freundlich und herzlich aufgenommen. Beide waren immer bemüht, die vielfältigen Fragen detailliert zu beantworten. Steffi Ringer: „Es war ein sehr interessantes Seminar – wir haben viel mitgenommen!“

"Opferbindung" ist ein Ausbildungsziel! Ob alle Teilnehmer des Seminars das auch richtig verstanden haben?

Das war die ÖHU Trümmerprüfung im TRITOLwerk

Samstag, 15.10.2011 - V. l. n. r.: Manfred Unzeitig - befriedigend, Manuela Hellermann - vorzüglich,

Leistungsrichter Franz Pach, Luzie Mozdzanowski, Prüfungsleiterin Christl Unzeitig, Rettungshunde-

richter Arthur Novak, Sylvia Groß - sehr gut und Walter Rybak - sehr gut. Herzliche Gratulation!

Erfolgreiche Einsatzübung im Spitzer Graben

Stehend v. l. n. r.: Leiter d. Verwaltungsdienstes Abschnitt VI Erwin Höbartner, Abschnittskommandant

BR Johann Weber, Feuerwehrkommandant Elsarn am Jauerling & Einsatzleiter OBI Jürgen Schauer,

Abschnittskommandant-Stv. ABI Harald Gromann, LM Alexandra Munk, Bezirkssachbearbeiter FMD HBI Franz

Harrauer, Einsatzleiter Suchhunde Christian Raynoschek, OFM Werner Fertl und Staffelkommandant Johann

Wagensommerer. Sitzend v. l. n. r.: Markus Kittenberger, Abschnittssachbearbeiterin FMD BI Waltraud

Bergkirchner, LM Michael Pöchlinger, Opferdarsteller & Kdt-Stv. Feuerwehr Elsarn am Jauerling BI Andrea

Hofstätter, Martina Höfinger, Rotes Kreuz Spitz Ortsstellenleiter Karl Lackner.

Elsarn, 15. Oktober 2011: „Vermisste Touristen am Welterbesteig Wachau, ein abgestürzter PKW, ein Traktorunfall im Bereich der Weingärten und ein in einem Brunnen eingeklemmter Arbeiter und das alles in Elsarn am Jauerling!“ Was sich momentan wie ein Horrorszenario anhört war nichts anderes als Unfallannahmen, die in eine Einsatzübung mit 11 Freiwilligen Feuerwehren, der ÖHU Suchhundestaffel und dem Roten Kreuz verpackt waren! Schon im Vorfeld hat sich der Kommandant der FF Elsarn OBI Jürgen Schauer und sein Team viel Mühe gemacht, eine Übung zu organisieren, bei der in erster Linie das Zusammenwirken mehrer Hilfsorganisationen im Mittelpunkt stand. Das Gebiet am Osthang des Spitzer Grabens um den Marivino Wanderweg, der auch ein Teil des Welterbesteiges Wachau zwischen Spitz und Mühldorf ist, eignete sich super für diese Einsatzübung. Noch dazu herrschte tolles Ausflugswetter! Neben 55 Feuerwehrmännern der Freiwilligen Feuerwehren Elsarn, Maria Laach, Trandorf, Mühldorf, Willendorf, Albrechtsberg, Els, Spitz, Schwallenbach, Marbach und Aggsbach nahmen die ÖHU Suchhundestaffel, Regionalgruppe Krems mit 11 Personen, davon 4 Hundeführer und 2 Helfer des Roten Kreuzes, Ortsstelle Spitz teil.

Nach einigen Anfangsschwierigkeiten, die naturgemäß bei der Einteilung der Suchteams und der Zuteilung der Suchgebiete entstanden, hatte die Einsatzleitung (OBI Jürgen Schauer und ÖHU-Einsatzleiter Christian Raynoschek) alles im Griff. Jeweils ein Rettungshundeführer mit einem Helfer und einem Ortskundigen bildeten ein Suchteam. So konnte man gleich an vier Stellen mit der Vermisstensuche beginnen. Transportfahrzeuge brachten die Helfer in das Suchgebiet. Die Vermissten konnten rasch gefunden werden! Parallel dazu waren die Kräfte der Feuerwehren und des Roten Kreuzes dabei, die Sonderaufgaben zu bewältigen. Auch sie arbeiteten professionell. Die Verletzten des Auto- und Traktorunfalles konnten geborgen, versorgt und abtransportiert werden. Zum Ende waren die Hilfskräfte auch noch bei der Bergung des Verunglückten aus dem Brunnen erfolgreich! Alles in Allem dauerte die Einsatzübung ungefähr 3 ½ Stunden! Bei der abschließenden Nachbesprechung fanden die Verantwortlichen des Abschnittsfeuerwehrkommandos Spitz lobende Worte über die gelungene Übung!

Starke Leistungen bei der AFDRU Überprüfung 2011

Von 18 Startern haben 12 Rettungshundeführer mit ihren Suchhunde diesen anspruchsvollen Test

bestanden: Vorne v. l. n. r. Jeannette Engels (ÖVD), Sabine Ecker (ÖSHS), Anita Truschnig (ÖRHB),

Sandra Schwab (FFK), Daniela Schütz (ÖVD) und Johanna Novak (ÖHU). Stehend v. l. n. r. Gerald

Odlozilik (KHD), Walter Rybak (ÖHU), Joachim Pachler (RHVÖ), Hptm. Markus Bock (Prüfungsleitung),

Alois Russegger (ÖVD), Alois Balog (ÖSHS), Johann Wagensommerer (Prüfungsleitung) und Harlad

Winkler (FFK). Sie sind ab sofort im Bereich der Trümmersuche international einsatzfähig.

TRITOLwerk, 28. September bis 1. Oktober 2011: Die ABC Abwehrschule des Österreichischen Bundesheeres führte zur Sicherstellung von geeigneten Kapazitäten zur biologischen Ortung für die Katastrophenhilfeeinheit AFDRU (Austrian Forces Disaster Relief Unit – das Katastrophenhilfeelement für Urban Search and Rescue des Österreichischen Bundesheeres) den jedes Jahr stattfindenden  Rettungshundeeinsatztest durch. Ziel der Überprüfung ist es die Verwendbarkeit von Rettungshundeteams, bestehend aus Hundeführer und Suchhund, in den Bereichen Sucharbeit, Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich Retten und Bergen, Erste Hilfe Mensch, Erste Hilfe Hund sowie Rettung aus Höhen und Tiefen festzustellen. Nur Rettungshundeteams mit erfolgreich absolviertem AFDRU-Rettungshundeeinsatztest stehen dem ÖBH für den Einsatz zur Verfügung. Der AFDRU-Rettungshundeeinsatztest orientiert sich in qualitativer Hinsicht am IC-MRT/IRO, wie er von der INSARAG (International Search and Rescue Advisory Group) gefordert wird und entspricht in allen Punkten diesen Forderungen.

Auch heuer war der Ort der Durchführung der ABC- und Katastrophenhilfeübungsplatz Ttitolwerk zwischen Theresienfeld und Eggendorf in NÖ. 18 Rettungshundeteams von 7 Österreichischen Rettungshundeorganisationen haben sich dieser international anerkannten Überprüfung gestellt. Hautmann Markus Bock seitens der ABC Abwehrschule und Johann Wagensommerer, Vorsitzender-Stv. der Rettungshundeplattform AFDRU RESCU DOG bildeten die Prüfungsleitung. Die Koordination und Abwicklung steuerten souverän Vzlt. Robert Coslop und Amtsdirektorin Uta Meznik.

Schon am Mittwochabend fing das Projekt „AFDRU Überprüfung 2011“ an zu laufen. Das Lager für die Starter war außerhalb des Geländes bereits aufgebaut und die ersten Ablaufbesprechungen waren abgehalten, als um 18:30 Uhr der offizielle Startschuss im Rahmen einer Flaggenparade von Hptm. Markus Bock gegeben wurde. Spätestens ab diesem Zeitpunkt ging es Schlag auf Schlag, denn das Programm war bis zum Samstag dicht gedrängt. Die Starter, die schon mithelfen mussten, das Lager aufzubauen, hatten in zwei Durchgängen mit ihren Hunden 8 Schadensstellen nach vermissten Personen abzusuchen. Dazu kam noch eine Nachtsuche. Viele waren dabei durch das Schönwetter einer ziemlich großen Hitze ausgesetzt, was das Ganze für die Hunde nicht gerade einfacher machte. Aber auch zwischen den Suchblöcken war einiges gefordert. Hpt. Bock selbst, er ist ein echter Profi und hat schon mehrere Auslandseinsätze hinter sich, erklärte die Geräteausstattung einer Rette- und Bergegruppe. Zum Thema Rette- und Bergedienst war auch noch ein Test zu absolvieren. Ostv. Peter Haidecker leitete das Projekt Abseilen mit dem Hund, welches die Starter in und aus der Zisterne schaffen mussten. Die veterinärdienstliche Eignung stellte Tierärztin Obstlt. Dr. Ulrike Winter fest und leitete die Prüfung Erste Hilfe Hund.

Die straffe Organisation der vielseitigen Veranstaltung ermöglichte, dass bereits am Samstagmittag die Ergebnisse im Rahmen einer Abschlussveranstaltung bekanntgegeben werden konnten. Bock und Wagensommerer konnten ein positives Resümee ziehen und überreichten die Urkunden. 2/3 haben bestanden! Herzliche Gratulation!

Die ÖHU Suchhundestaffel ist stolz auf ihre "neuen AFDRUaner" Hanni Novak und Walter Rybak!

Toll organisierte Veranstaltung in Desselbrunn

Suchteams wurden auf ihre Einsatzfähigkeit überprüft

5 Teilnehmer haben es geschafft - v. l. n. r.: Hans Woisetschläger, Staffelkommandantin Steffi Ringer,

Daniela Sturm, Markus Kittenberger, Johanna Novak, Staffelkommandant Josef Kloiber und Walter Rybak.

Desselbrunn, 23. bis 25. September 2011: Die Überprüfung der Suchteams, die von den Verantwortlichen der Suchhundestaffel der Österreichischen Hundesport Union in den Einsatz geschickt werden, ist jedes Jahr ein Highlight im Veranstaltungskalender. Wenn es im Ernstfall darum geht, in Not geratenen Menschen zu helfen, sind topp ausgebildete Rettungshundeführer und Suchhunde gefragt. Die ÖHU Suchhundestaffel hat sich daher punkto Qualitätsanspruch die Latte sehr hoch gelegt. Heuer übernahm die Regionalgruppe Vöcklabruck unter der Regie von Staffelkommandantin Steffi Ringer und Regionalleiter-Stellvertreterin Iris Mayr die Organisation. Und um es vorweg zu nehmen, sie haben ganze Arbeit geleistet. Nicht zuletzt durch die Kooperation mit der Gemeinde Desselbrunn im Bezirk Vöcklabruck waren die Rahmenbedingungen nahezu perfekt. Ein Dankeschön an dieser Stelle an Frau Bürgermeisterin Ulrike Hille! Das schöne Wetter war nur noch „der Tupfen auf dem I“. Die Hundeführer mussten mit ihren Suchhunden eine Nachtsuche und zwei Tagsuchen bewältigen. Außerdem wurde die Erstversorgung von Verletzten geprüft. Das Wissen im Bereich Orientierung und Knotenkunde wurde im Rahmen eines Pilotprojektes abgefragt. Fünf Suchteams haben bestanden! Herzliche Gratulation!

ÖHU Suchhundestaffel beim Sicherheitstag in Wiener Neudorf

V. l. n. r.: Martina Hofinger mit Pinou, Franz Pach, Ulli Pach mit Aero, BGM Ing. Christian Wöhrleitner,

Kommandant Walter Wistermayer, Christian Raynoschek, Rudi Houdek mit Lillifee

Wiener Neudorf, 24.09.2011: Beim Sicherheitstag in Wr. Neudorf gab es viel zu sehen. Mehrere Hilfsorganisationen zeigten ihr Können. Ort der Veranstaltung war das Gelände der Freiwilligen Feuerwehr. Hauptakttraktion war neben den Hubschraubern von ÖAMTC und Polizei eine gemeinsame Einsatzübung der Feuerwehr Wr. Neudorf, der ÖHU Suchhundestaffel und des Rotes Kreuzes. Rettungshundeführer Franz Pach, welcher mit der Ausarbeitung der Übung betraut war, hatte sich folgendes Szenario ausgedacht: Nach einer Gasexplosion war ein Einfamilienhaus eingestürzt. Trümmer hatten einen vor dem Haus befindlichen PKW, in dem sich eine verletzte Person befand, schwer beschädigt. Eine verletzte Person war in den Trümmern eingeschlossen und eine weitere Person lag vor dem Haus. Um die Sache realistisch darstellen zu können, wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Wr. Neudorf unter Anleitung von Rettungshundeführer Franz Pach ein Trümmerfeld mit Paletten und Platten nachgebaut. Alle Abläufe der Übung wurden von einem Profi der Feuerwehr genau erklärt. Als Erstes erschien die Polizei vor Ort, deren Hauptaufgabe die Erkundung und das Absichern der Schadensstelle war. Danach rückte das Vorausfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr und das Rote Kreuz mit zwei Fahrzeugen an. Die freiliegende Person wurde sofort geborgen und die im Fahrzeug eingeschlossene Person stabilisiert. Die Feuerwehr begann das Dach des PKW aufzuschneiden um die Person bergen zu können. Der Einsatzleiter der Feuerwehr stellte fest, dass sich wahrscheinlich noch eine Person in den Trümmern befand. Aber wo genau, war nicht bekannt. Deshalb wurde die ÖHU Suchhundestaffel angefordert. Die Rettungshunde sollten anzeigen, wo sich die vermisste Person genau befindet, damit man mit der Bergung beginnen kann. Angenommen wurde, dass die beiden Rettungshundeführer Martina Hofinger und Franz Pach mit ihren Suchhunden mit dem Hubschrauber eingeflogen werden, was durch das Abseilen von der Drehleiter simuliert wurde. Beide zeigten exakt an der selben Stelle an! Einsatzleiter Christian Raynoschek konnte nun genau darüber Auskunft geben, wo die Feuerwehr die effiziente Bergung ansetzen sollte! Mit dem Kran wurden Trümmer entfernt, sodass die Rettungskräfte zur verletzten Person vordringen, sie versorgen und schließlich bergen konnten. Cirka 300 Zuschauer waren von den Leistungen sichtlich beeindruckt. Der Bürgermeister der Marktgemeinde Wiener Neudorf, Ing. Christian Wöhrleitner, hob in einem Statement die professionelle Zusammenarbeit der Blaulichtorganisationen hervor. Der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Wr. Neudorf, Walter Wistermayer und Organisator Michael Satra kommentierten die Übung wie folgt: „Weltklasse Vorführung"!

Auch Suchhunde zeigten ihr Können

Die Kremser Suchhundeführer mit Brigadier General Martin Jawurek vom Budesministerium

für Landesverteidigung und Sport.

Mautern, 3. September 2011: Bei strahlend schönem Spätsommerwetter ging in der Raabkaserne Mautern der Tag der offenen Tür über die Bühne. Tausende Besucher waren gekommen um die Leistungsschau des Österreichischen Bundesheeres und vieler Wirtschaftsbetriebe mitzuerleben. Mit dabei war auch die Suchhundestaffel der Österreichischen Hundesport Union (ÖHU Suchhundestaffel), Regionalgruppe Krems. Gemeinsam mit der ABC Abwehrkompanie (ABC AbwKp/PzStbB 3) demonstrierten sie das Orten, Retten und Bergen von verschütteten Personen.

Vermisste aufgetaucht - Alles gut

Hallein, 16. August 2011: Heute hat uns die Nachricht erreicht, dass die Vermisste aus dem Kreiskrankenhaus Freilassing ca. 12 km entfernt gefunden wurde. Gott sei Dank!

Junge Frau wurde nicht gefunden

Freilassing/BRD, 15. August 2011: Eine junge Frau aus der psychiatrischen Abteilung des Kreiskrankenhauses Freilassung wird vermisst. Die zur Verfügung stehenden Informationen, wohin bzw. in welche Richtung die Vermisste verschwunden sein könnte, waren sehr dürftig. Eine Suchaktion war daher schwierig anzulegen! Trotzdem machten sich die Suchteams der ÖHU Suchhundestaffel, Regionalgruppe Hallein um die Mittagszeit mit Zustimmung der Polizeiinspektion Freilassing auf den Weg, um zu helfen. Doch die Suchaktion brachte kein positives Ergebnis und wurde am späten Nachmittag abgebrochen!

München lud zum größten Hundefest

München, 31.Juli 2011: Bei Bavaria Dog 2011 wurde der Olympiapark zum Erlebnisgelände. Vorführungen und Mitmachaktionen, Spiele und Informationsstände, alles rund um den Hund, unterhielten Jung und Alt. Das Wetter hatte mitgespielt. Das Programm war abwechslungsreich. Neben den vielen Attraktionen bestaunten die Besucher, Tausende waren gekommen, auch die Präsentation der ÖHU Suchhundestaffel, die vom Veranstalter FRESSNAPF schon zum zweiten Mal eingeladen wurde. Die Rettungshundeführer vermittelten einen interessanten Überblick über die Ausbildung von Suchhunden. Mit praktischen Beispielen zeigten sie einzelne Ausbildungsschritte, welche die Hunde zum gewünschten Verhalten, z. B. beim Auffinden einer vermissten Person, bringen. Und das Besondere: die Zuseher konnten mit ihren Vierbeinern auch mitmachen!

Höhepunkt der Veranstaltung war die Übergabe des größten Fressnapfes der Welt durch Martin Rütter. Der XXL-Fressnapf ist Symbol  für den Abschluss der großen Spendenaktion „Gib Pfötchen“ für den Deutschen Tierschutzbund. Die Bavaria Dog-Aktionsfläche, moderiert von Radio Arabella, machte ihrem Namen wieder alle Ehre: Spiel, Sport, Spaß und Spannung – Vierbeiner in Aktion! So führten Lynn Hesel und Anja Jakob Danceball, eine noch junge Sportart, bestehend aus Treibball und Tanzelementen, vor. Das Frolic Frisbee Fun Team begeisterte mit einer rasanten Vorführung und das ConAction Trickdogteam um Buchautorin Manuela Zaitz stellte ihr Können unter Beweis. 

Alles in Allem, eine tolle Veranstaltung, die auch für die Rettungshundeführerinnen und Rettungshundeführer der ÖHU Suchhundestaffel, Regionalgruppe Hallein ein Erlebnis war. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die Verantwortlichen von FRESSNAPF für die Einladung!

Strasshofer Rettungshundeführer wurden geehrt

Strasshof, 7. August 2011: Im Zuge des 7. Festes der Freiwilligen Feuerwehr ehrte die Marktgemeinde Strasshof ihre Freiwilligen. Bürgermeister Ludwig Deltl und Vizebürgermeister Walter Vock bedankten sich persönlich für die Leistungen der freiwilligen Helfer der einzelnen Organisationen. Für die ÖHU Suchhundestaffel, Regionalgruppe Strasshof nahm Regionalleiter Manfred Unzeitig die Ehrenurkunde entgegen

3 Stöberhundeprüfungen beim Hundesportverein Wachau

V. l. n. r. : Nicole Baumeister, Leo Schmutzer und Sabine Gwiss (vorne) waren erfolgreich (vorne). Prüfungsleiterin Martina Hofinger, Rettungshunderichter Manfred Unzeitig und Leistungsrichterin Christa Fichtinger (hinten).

Mautern. 29. Juli 2011: 3 Rettungshundeführer der ÖHU Suchhundestaffel, Regionalgruppe Krems haben im Gelände des HSV Wachau in Mautern die Stöberhundeprüfung mit Erfolg abgelegt. Bewertet wurden Gehorsam und Nasenarbeit der Hunde. Eine anspruchsvolle und vielseitige Prüfung für Hund und Hundeführer.

Blaulichttag war Teil des Ferienprogramms in Großkrut

Großkrut/NÖ, 13. Juli 2011: Im Rahmen des Ferienprogramms 2011 stand der Blaulichttag am Programm. 38 Kinder konnten die vielen Aufgaben der Hilfsorganisationen kennen lernen. Beim Stützpunkt des Roten Kreuzes war nicht nur Erste Hilfe das Thema, auch die Polizei von Poysdorf und die Suchhundestaffel der Österreichischen Hundesport Union, Regionalgruppe Strasshof waren vor Ort, um Ihre Tätigkeiten den Kindern näher zu bringen. Manfred Unzeitig, Regionalleiter ÖHU Suchhundestaffel, gab einen Überblick über die Ausbildung der Rettungshunde. Die Hundeführerinnen und Hundeführer zeigten mit ihren Hunden Gehorsamsübungen und den Anzeigenaufbau, sprich: wie verhält sich ein Rettungshund, wenn er eine vermisste Person findet! Anschließend war Hunde angreifen und streicheln, natürlich unter fachlicher Anleitung, angesagt. Die Kinder hatten ihren Spaß! Herzlichen Dank an Herr Schweng vom RK Großkrut für die Einladung und die Spende!

Feuerwehren und Suchhundestaffel übten für den Ernstfall

Eine gelungene Einsatzübung: Operation gelungen - Patient lebt!

Limberg, 6. Juli 2011: Die Freiwilligen Feuerwehren Limberg und Unterdürnbach (Nähe Maissau/NÖ) und die ÖHU Suchhundestaffel probten gemeinsam den Ernstfall. Die Übungsannahme war ein ungewollter Erdrutsch  im Rahmen einer Sprengung in einer der Schottergruben der Fa. HENGL in Limberg. Durch das "Unglück" waren Personen vermisst bzw. verschüttet. Gerade deshalb, weil derartige Szenarien zum Glück nicht oft vorkommen, sind Einsatzübungen sinnvoll. Mehrere Hilfsorganisationen arbeiten im Einsatzfall zusammen. Um so besser das funktioniert, um so effizienter kann geholfen werden! HBM Wolfgang Baumeister von der FF Unterdürnbach organisierte diese Übung. HV Franz Steinschaden von der FF Limberg „spielte“ den Einsatzleiter. Er wurde von Christian Raynoschek und Regionalleiter Manfred Unzeitig seitens der Suchhundestaffel unterstützt. Die Übungsziele lagen klar auf der Hand: Es ging um das Zusammenspiel bei der Leitung und dem Ablauf des Einsatzes. Inspektionskommandant Ktr. Insp. Herbert Stauber und sein Stellvertreter Abt. Insp. Michael Steiner von der Polizei Ravelsbach waren aufmerksame Beobachter! Ein herzliches Dankeschön an die Fa. HENGL, die das Gelände für die gelungene Einsatzübung zur Verfügung stellte!

V. l. n. r.: RL Manfred Unzeitig, HV Franz Steinschaden, HBM Wolfgang Baumeister und

EL Christian Raynoschek (stehend) und Markus Kittenberger und Franz Pach (vorne).

Im AH Lambach wurde gegrillt

V. l. n. r.: HF Thomas Achathaler mit Rocco, Heimbewohnerin Fr. Dickinger, RL Stv. Iris Mayr, HF Anita

Schwarz mit Blacky, Heimleiter Günter Wolfsmayr und Pflegedienstleiterin Elisabeth Voglhuber.

Lambach, 03. Juli 2011: Diesen Sonntag veranstaltete das Bezirksaltenheim Lambach ihr alljährliches Grillfest mit Frühschoppen, zu dem die ÖHU Suchhundestaffel recht herzlich eingeladen wurde. Suchhund zum Anfassen – unter diesem Motto wurden die Vierbeiner bei vielen der 118 Heimbewohner und deren Angehörigen vorgestellt, streicheln natürlich inklusive. Heimleiter Günter Wolfsmayr und Pflegedienstleiterin Elisabeth Voglhuber bedankten sich im Zuge dieser Feier bei der Regionalgruppe OÖ für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren.

Riesengroße Waldgebiete für die Nasenarbeit

Szentgyörgyvölgy, 22. bis 26.Juni 2011: Der ÖHU-Verein Dog & Coach Learn Center Szentgyörgyvölgy in Ungarn lud die ÖHU Suchhundestaffel, Regionalgruppe Strasshof zu einem verlängerten Trainingswochenende. Bei meist schönem Wetter konnten die Rettungshundeführerinnen und Rettungshundeführer mit ihren Hunden toll trainieren, denn riesengroße Waldgebiete standen zur Verfügung. Einige nutzten sogar die Gelegenheit und legten die ÖHU Stöberhundeprüfung ab. An den Ergebnissen sieht man, dass die Teilnehmer super drauf waren:

Manfred Unzeitig mit Yukon – vorzüglich

Luzie Mozdzanowski mit Eton –vorzüglich

Walter Rybak mit Smoky – vorzüglich

Pepi Haus kümmerte sich in gewohnter Manier um die Verpflegung, diese war super. Er organisierte auch einen Grillabend mit den Gastgebern und Freunden aus Ungarn. Ernstl Bayer half am Grill kräftig mit! Eine runde Sache dieses Trainingswochenende. Danke an Maria und Gerhard für die Gastfreundschaft!

Tolle Stimmung beim SeneCura Grillfest

Die Kindergartenkinder fertigten ein Buch mit Zeichnungen der Hundeführer und ihren Suchhunden an!

Grafenwörth, 24. Juni 2011: Das SeneCura Pflege- und Sozialzentrum Grafenwörth bietet 110 pflegebedürftigen, älteren Menschen ein Zuhause. Das Haus mit großzügiger Außenanlage umfasst eine Grundfläche von 10.000 m2. Neben Kurzzeit- und Urlaubspflegebetten verfügt das Sozialzentrum über eine eigene Demenzstation in der 30 Bewohnerinnen und Bewohner Platz finden. Ein Kindergarten und Hort machen das SeneCura Sozialzentrum Grafenwörth zu einem Kommunikationszentrum für mehrere Generationen. Am Freitag, dem 24. Juni 2011 fand das alljährliche Grillfest und das Kindergarten-Abschlussfest statt. Ein gemütlicher Nachmittag für Jung und Alt. Die Mitarbeiter des Sozialzentrums leisteten ganze Arbeit und schafften optimale Rahmenbedingungen im Memory-Garten.  Bei herrlichem Sommerwetter herrschte tolle Stimmung. Es gab Lifemusik, kühle Getränke und genüssliche Grillprodukte – Herz was willst du mehr! Und - es gab auch einen besonderen Höhepunkt. Die Suchhundestaffel der Österreichischen Hundesport Union präsentierte sich den Besuchern und vermittelte Einblicke in die Ausbildung von Rettungshunden. Natürlich durften die Vierbeiner auch gestreichelt werden, was besonders den Kindern Spaß machte!

Für Nachwuchs ist gesorgt

Juni 2011: Interessanten Rettungshundenachwuchs bekam die ÖHU Suchhundestaffel. Auf dem linken Bild ist Claudia Schiefer mit Pan, er ist ein Flatdoodle. In der Mitte sehen wir Staffelkommandant Joschi Kloiber mit seinem Heros, einem Altdeutschen Schäferhund. Staffelkommandantin Steffi Ringer zeigt ihren Indigo auf dem rechten Foto. Er ist ein Australien Cattle Dog und eine "echte Herausforderung", wie man hört. Die Redaktion wünscht alles Gute!

Nachhilfe aus Deutschland

V. l. n. r.: Torsten und Sabine Streubel und Franz Pach, Rettungshundeführer und Vizepräsident

der Österreichischen Hundesport Union.

Theresienfeld, 17. bis 19. Juni 2011: Besonders gefreut haben sich die Hundeführerinnen und Hundeführer der ÖHU Suchhundestaffel über den Besuch von Sabine und Torsten Streubel vom Westlaekenteam aus Deutschland beim Trümmertraining im TRITOLwerk in Theresienfeld/NÖ. Staffelkommandant Johann Wagensommerer: „Danke, dass Ihr die weite An- und Abreise in Kauf genommen habt. Es war ein tolles Wochenende!“

Vermisster in Ottenschlag ist aufgetaucht

Ottenschlag, 7. Juni 2011: Er hat sich um 17 Uhr bei der Gattin gemeldet. Die Polizei hat ihn abgeholt. Gott sei Dank: Er ist den Umständen entsprechend wohl auf!

Paul I. wurde bis jetzt noch nicht gefunden

V. l. n. r.: Staffelkommandant Johann Wagensommerer, ÖHU Suchhundestaffel, ObLt. Rudolf Mader, Bezirkspolizeikdo Zwettl, Einsatzleiterin Karin Kuhn, RH NÖ, BR Willi Renner, FF Ottenschlag undLandes-Kommandant Jochen Hirschegger, RK-Suchhunde NÖ.

Ottenschlag, 6. Juni 2011: Der 44jährige Korneuburger Paul I. verließ am späten Vormittag sein Quartier in Ottenschlag im Waldviertel und kam nicht zurück. Zu Mittag telefonierte er noch mit einer Bekannten und er konnte über sein Mobiltelefon geortet werden. Leider schaltete er danach sein Handy aus und man verlor seine Spur. Deswegen organisierte das Bezirkspolizeikommando eine große Suchaktion. Neben dem Hubschrauber des Innenministeriums  nahmen die örtlichen Feuerwehren, Suchhundestaffeln des NÖ Roten Kreuzes, der NÖ Rettungshunde und der ÖHU Suchhundestaffel teil. Allein von den Rettungshundeorganisationen halfen 25 Hundeführer mit ihren Suchhunden und 26 Helfer. Teilnehmer der ÖHU: EL Kommandant Johann Wagensommerer, die Suchteams Martina Hofinger mit Pinou, Thomas Biegel mit Anko und Markus Kittenberger mit Ally und Nicole Baumeister als Helferin. Außerdem waren noch mehrere ortskundige Freiwillige mit dabei. Gegen 17 Uhr startete man die Sucheinsätze. In Gruppen wurden die einzelnen Sektoren der Umgebung abgesucht. Leider ohne Erfolg. Um Mitternacht wurde die Suche nach dem Vermissten abgebrochen!

Starke Leistungen der ÖHU Rettungshunde in Hallein

Hallein, 4. und 5. Juni 2011: Es hatte sich schon mehrmals bewährt, die teilnehmenden Suchteams in Leistungsgruppen einzuteilen. Deshalb haben die Verantwortlichen das beim vergangenen Trainingswochenende in Hallein auch so praktiziert. Eine Ausbildungsveranstaltung für Flächensuche, diese ist bekanntlich die Basis für mehrere Sparten der Rettungshundeausbildung, war angesagt. Ein Waldgebiet in der Nähe von Adnet durfte von der ÖHU Suchhundestaffel benutzt werden und das eignete sich bestens. Die geplanten Übungsschritte konnten dort gut umgesetzt werden. Außerdem war es schattig, was wegen des tollen Wetters nicht unwichtig war. Für die Suchhunde herrschten nahezu optimale Bedingungen. Die Ziele bei einem derartigen Treffen aller Regionalgruppen sind der Erfahrungsaustausch und die Abstimmung von Ausbildungsrichtlinien in der Praxis. Diese konnten auch 100%ig erreicht werden. Die Trainer leisteten gute Arbeit!

Herzlichen Dank gebührt auch Arthur Novak, dem Obmann des PSV Hallein. Wie schon in den Jahren zuvor, war der ÖHU Verein ein toller Gastgeber. Ebenso ein Dankeschön an Staffelkommandant Joschi Kloiber und seinem Team, die für die Organisation und problemlose Abwicklung verantwortlich zeichneten. Das Kommando der ÖHU Suchhundestaffel wünscht den Hundeführerinnen und Hundeführern, die immer wieder beweisen, dass sie mit Herz bei der Sache sind, alles Gute und weiterhin viel Erfolg bei der Ausbildung ihrer Hunde!

2. Sicherheitstag der Feuerwache Stein mit viel Abwechslung

Krems-Stein, 21. Mai 2011: Die Kremser Bürgermeisterin übernahm den Ehrenschutz des 2. Sicherheitstages in Stein. Die Bevölkerung hatte die Möglichkeit interessante Informationen zum Thema Sicherheit zu holen. Die Kremser Polizei codierte Fahrräder, man konnte sich den Feuerlöscher überprüfen lassen, der ÖAMTC demonstrierte die Gefährlichkeit eines Aufpralles mittels Schleudersitz uns vieles mehr. Interessant war auch die Vorführung der FF Stein gefährliche Brandentwicklungen im Haushalt zeigten. Mit dabei waren aber auch die Suchhunde der ÖHU Suchhundestaffel, Regionalgruppe Krems, die dem Publikum die schrittweise Ausbildung von Rettungshunden näher brachte. Für viele war das Abseilen von Hundeführern mit Hund von der Feuerwehrleiter der Höhepunkt. Ein gelungener Tag, der sich mehr Zuseher verdient hätte!

Sucheinsatz in Bayern - Vermisste wurde gefunden

Laufen, 14. Mai 2011: Die Stadt Laufen in Bayern, BRD und Oberndorf in Salzburg sind nur durch eine Brücke über die Salzach getrennt. Am Samstag, den 14. Mai wurde dort eine Suchaktion organisiert, nachdem eine Frau abgängig war. Die Alarmierung kam über Feuerwehrmann Klaus Lipsky, er ist auch Hundeführer der ÖHU Suchhundestaffel, zu Staffelkommandant Josef Kloiber aus Hallein um 17:31 Uhr. Kloiber nahm sofort Kontakt mit der Einatzzentrale der FF Laufen auf. Der zuständige Einsatzleiter vor Ort nahm die Unterstützung der ÖHU Suchhundestaffel, Regionalgruppe Salzburg sofort an! Vorsichtshalber wurden auch die Verantwortlichen der Regionalgruppe OÖ voralarmiert, damit diese im Bedarfsfall rasch agieren und ihre Suchteams nachrücken können. Kurz bevor die Salzburger Helfer am Einsatzort eintrafen kam die positive Nachricht: Die vermisste Person wurde um 18:23 Uhr gefunden. Der Frau ist zum Glück nichts passiert!

Feuerwehr und Suchhundestaffel übten gemeinsam

Effizienz durch Zusammenarbeit: Stehend v. l. n. r. Leo Schmutzer, Thomas Biegel, EHBM Hermann

Stollenberger, Betriebsfeuerwehr CNH, HFM Stefan Topf, OFM Dominik Kormesser, Karin Taferner,

Kurt Hofinger, OFM Michael Bartisal, HBI Roland Kormesser. Vorne v. l. n. r. Staffelkommandant Johann

Wagensommerer, OFM Florian Enne, Martina Hofinger, Sabine Gwiss und Markus Kittenberger.

St. Valentin, 7. Mai 2011: Das Kernteam „Ortung“ des NÖ Landesfeuerwehrverbandes, Sonderdienst Sprengdienst führte im Nibelungenwerk in St. Valentin eine Übung durch. Mit dabei war auch die ÖHU Suchhundestaffel, Regionalgruppe Krems. Die Ziele dieser Kooperation beider Hilfsorganisationen lagen auf der Hand. Man betrachtete das Thema Ortung von verschütteten Personen als gemeinsames. Geübt wurde das Zusammenwirken der biologischen Ortung durch den Suchhund und die technische Ortung mittels Schallortung! Die dabei gesammelten Erfahrungen waren eindeutig: Die bersten Ergebnisse erzielt man durch Zusammenarbeit! Im Ernstfall können Verschüttete, z. B. wenn Gebäude durch Katastrophen zusammenbrechen, so am schnellsten gefunden und danach geborgen werden!

Abseilen mit dem Hund aus 30 m Höhe

V. l. n. r.: Regionalleiterin-Stv. Iris Mayr, Feuerwehrkommandant Helmut Berc und

Staffelkommandantin Steffi Ringer.

Kirchdorf, 30. April 2011: Die Mitglieder der ÖHU Suchhundestaffel, Regionalgruppe Vöcklabruck konnten durch die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Kirchdorf am Gelände der Firma Höller & Langeneder das Abseilen mit Hund von der 30 m hohen Drehleiter üben. Für Mensch und Hund immens wichtig, um im Ernstfall ruhig und besonnen agieren zu können. Der Lagerplatz der Fa. Höller & Langeneder wurde anschließend für Anzeigeübungen genutzt. Das abwechslungsreiche Gelände eignete sich sehr gut dafür! Alle Hunde haben durchwegs motiviert und konzentriert gearbeitet. Ein spezielles Dankeschön gebührt dem Kommandanten der FF Kirchdorf, Herrn Helmut Berc. Er stellte die Drehleiter zur Verfügung und unterstützte die Hundeführerinnen und Hundeführer beim Abseilen!

Wichtiger Erfahrungsaustausch bei REDOG-Jubiläum

Von links nach rechts: Martina Singer mit Hund Jaakko, BRK München, Sandro Galli, Redog,

Arthur Novak mit Hund Merlin, ÖHU Suchhundestaffel und Johanna Novak mit Hund Komet,

ÖHU Suchhundestaffel.

Genf/Epeisses (Schweiz), 10. bis 15. April 2011: REDOG (Schweizerischer Verein für Such- und Rettungshunde) führte anlässlich des 40 Jahre-Jubiläums eine internationale Trainingswoche mit interessanten Vorträgen, Themen und Übungsmöglichkeiten für Trainer durch. Das Motto «Training Trainers» ermöglichte den Austausch aller Einsatz- und Ausbildungserfahrungen in den  Sparten  Trümmer- und Geländesuche, Technische Ortung, Mantrailing und Leichensuche. Es trafen sich 147 einsatzerfahrene Rettungshundeführer aus 20 Ländern von 5 Kontinenten. Mit dabei Johanna und Arthur Novak von der ÖHU Suchhundestaffel. Der Wert des Erfahrungsaustausches war enorm. Abgerundet wurde die perfekt organisierte Trainingswoche von spannenden Vorträgen, welche gleich in die Praxis eingeflossen sind.

Blaulichtorganisationen mit viel Kompetenz bei der Marchfeldmesse

Strasshof, 03.04.2011: Es ist schon Tradition. Die ÖHU Suchhundestaffel, Regionalgruppe Strasshof präsentierte sich wieder im Rahmen der Marchfeldmesse, und zwar gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren Deutsch-Wagram und Strasshof. Sie boten ein spektakuläres Programm. Die vielen Zuseher staunten! Die Rettungshundeführerinnen und Rettungshundeführer begannen. Sie zeigten mit ihren Hunden die Ausbildungsschritte, mit denen ein Suchhund dazu gebracht wird, eine vermisste Person anzuzeigen, wenn sie eine vermisste Person finden. Das ist ein ganz wesentlicher Teil der Suchhundeausbildung und nimmt sehr viel Zeit in Anspruch! Dann kam das Abseilen mit dem Hund! Der gemeinsame Transport eines Suchteams (=Hundeführer und Hund) muss mit allen nur denkbaren Fahrzeugen und Geräten geübt werden. Das zeigte man, sozusagen als einen der Höhepunkte, mit der neuen Teleskopmastbühne der Feuerwehr Deutsch-Wagram. Die Feuerwehr Strasshof wiederum führte die Menschenrettung aus einem verunfallten Fahrzeug mit hydraulischem Rettungssatz vor und baute einen zweifachen Brandschutz auf. Außerdem nahm man an, dass eine Person durch den Unfall im Schock davongelaufen war. So konnte auch die Suche dieser Person durch einen Suchhund der ÖHU Suchhundestaffel demonstriert werden. Das ging sehr schnell und der „Vermisste“ wurde dem Rettungsdienst übergeben. So würde das auch im Ernstfall ablaufen! Schließlich gaben die Strasshofer Rettungshundeführer noch einen kurzen Einblick in die Trümmersuche. Eine sogenannte Schadensstelle war dafür schon aufgebaut worden. Auch zeigten die Hunde, dass sie das Know How haben, Verschüttete zu orten und anzuzeigen! Man darf nicht vergessen, dass einige „AFDRU-Suchhunde“ dabei waren, die schon mit dem Österreichischen Bundresheer im Ausland bei Erdbebeneinsätzen erfolgreich waren! Die ÖHU Suchhundestaffel bedankt sich beim Gewerbering Strasshof im Besonderen bei der Inhaberin der PIZZERIA DOMANI Angelika Hitter für die Einladung! Danke auch dem Bürgermeister Ludwig Deltel, welcher der Vorführung ebenfalls beigewohnt hat, der Freiwilligen Feuerwehr Strasshof unter dem Kommando von Hauptbrandinspektor Richard Fischer, Feuerwehrtechniker Robert Maschek und Verwalter Philip Weiser und der Freiwilligen Feuerwehr Deutsch-Wagram unter dem Kommando von Hauptbrandinspektor Wolfgang Süss.

Michaela Dorfmeister interessierte sich sehr für die Rettungshundearbeit.

Viele schauten Rettungshunden auf die Pfoten

Regau, 27. März 2011: Anlässlich der Internationalen Rassehundeausstellung in Regau/OÖ konnte die ÖHU Suchhundestaffel, Regionalgruppe Oberösterreich den interessierten Besuchern einen Überblick über das Training von Suchhunden geben. So wurde z. B. gezeigt, wie man Rettungshunde zur Arbeit motiviert und wie ihnen die Anzeige von Vermissten in kleinen Schritten beigebracht wird. Dass man einen Hund auch in einer Tragtasche transportieren kann, erstaunte so manchen Zuseher. Besonders spannend war jedoch was dann kam: Freiwillige aus dem Publikum konnten sich in Kulissen verstecken. Sie wurden daraufhin von einem Rettungshund trotz der ablenkenden Gerüche von über hundert Ausstellungshunden mittels verbellen einwandfrei angezeigt. Im Anschluss beantworteten  Hundeführerinnen und Hundeführer der ÖHU Suchhundestaffel noch viele Fragen der interessierten Besucher.

Wälder um Anitzberg zum Training genutzt

Anitzberg, 27. März 2011: Aufgrund der Initiative des langjährigen Staffelmitglieds Martin Biladt konnten acht Suchteams der ÖHU Suchhundestaffel, Regionalgruppe OÖ einen interessanten und erkenntnisreichen Trainingstag in den Wäldern um Anitzberg im Mühlviertel verbringen. Jedes neue Gelände bringt neue Erfahrungen! Dieser Wald war ideal für jede Menge Anzeigearbeiten und auch die Hundeführerinnen und Hundeführer kamen zu genügend „Auslauf“! Vielen Dank auch an die Fremdhelfer für die tolle Unterstützung!

„Alle in einem Topf“ – Rettungshundeführer zeigten Teamgeist

Strasshof, 19. bis 20. März 2011: Von der Regionalgruppe Strasshof organisiert, lief das Treffen von über 40 Hundeführerinnen und Hundeführer der ÖHU Suchhundestaffel professionell ab! Es steckte schon ein schönes Stück Arbeit drinnen, eine derart umfassende Ausbildungsveranstaltung zu planen, zu organisieren und durchzuführen. Ohne den Einsatz viele „Heinzelmännchen“ wäre das nicht zu machen. Neben dem Training und der Abstimmung der einzelnen Schritte in der Flächensuche-Ausbildung gab es am Samstag einen besonderen Schwerpunkt, der wiederum ohne der Unterstützung des Österreichischen Bundesheeres für die ÖHU Suchhundestaffel weder leistbar noch umsetzbar wäre, nämlich eine Einsatzübung mit dem Hubschrauber! Die Gewöhnung an das bewegliche und im Einsatz oft verwendete Transportmittel muss eben auch geübt werden. Die Profis unter den Suchteams wurden sogar an der Seilwinde des Hubschraubers, ein Allzweckgerät der Type Alouette III, in eine Waldstück verlegt, wo sie einen „Vermissten“ zu suchen hatten. Eine einsatznahe Übung, die durchwegs gut funktionierte!

Nach einem gelungenen Wochenende, an dem alle Übungsziele erreicht werden konnten, gilt es seitens des Staffelkommandos Danke zu sagen, und zwar RL Manfred Unzeitung und seinem Team, Udo Springer, dem Obmann der SHS Deutsch-Wagram, „Haubenkoch“ Christian Raynoschek und seinem Team, der Crew des Hubschraubers des ÖBH (Pilot OLt. Schönauer, Flugretter Vzlt. Steiner und Techniker OStwm. Kobler) und Herrn Mag. Stefan Hödl, dem Geschäftsführer der GIP (Gewerbe Industrie Park Wien Nord Ost), der das Gelände zur Verfügung gestellt hatte und nicht zuletzt den Trainerinnen und Trainern, die nicht zuletzt durch die Begeisterung der einzelnen Hundeführerinnen und Hundeführer sehr motiviert waren!

Struberkaserne in Salzburg war tolles Trümmergelände

Salzburg, 19. bis 20. März 2011: Die Struberkaserne in Salzburg wurde abgerissen. Ex-Staffelkommandant Arthur Novak wurde hellhörig und schaltete schnell. Er organisierte für fortgeschrittene Trümmerhunde der ÖHU Suchhundestaffel ein Einsatztraining! Das ging aber nur, weil einige Entscheidungsträger mitgespielt hatten. Deshalb an dieser Stelle ein Dankeschön an die Firma Alpine Bau GesmbH, im Besonderen an Herrn Ing. Josef Rettenwander und an Herrn Ing. Gerstgrasser. Seitens des Österreichischen Bundesheeres waren es Mjr. Harringer und Vzlt. Leitgeb, die dieses Training möglich machten. Besonders wichtig war es auch, dass 6 voll motivierte Pfadfinder der Pfadfindergruppe Abtenau mitmachten und sich als Figuraten (=Personen, die unter den Trümmern versteckt werden, damit die Hunde sie suchen können) zur Verfügung stellten. Die Teilnehmer konnten auf einem großflächigen Trümmerfeld mit 4 einzelnen Schadensstellen arbeiten. Die Alpine Bau GmbH ließ sogar extra ein halbabgerissenes Haus stehen und baute noch drei „Verstecke“ dazu, sodass ein hochkarätiges Trümmertraining absolviert werden konnte. Es war einfach für alle Schwierigkeitsstufen etwas vorhanden. Zwei tolle Ausbildungstage! Am Samstagabend verbrachte man gemeinsam einen gemütlichen Bowlingabend!

Suchhunde nutzten Trümmer in Abtenau

Abtenau, 1. März 2011: Das "Trümmer-Haus" stand direkt an der Strasse und der Verkehr wurde logischerweise nicht angehalten, als die Hundeführer mit ihren Hunden übten. Ein besonderes "Aha-Erlebnis"! Auch wenn es nur ein kleines Objekt war, hat es sich ausgezahlt!

Westlaekenteam beim Fortbildungsseminar in Vöcklabruck

V. l. n. r.: Andreas Vogl, Torsten Streubel, Silvia Pagenkemper und Sabine Streubel vom

Westlaekenteam sowie Steffi Ringer und Johann Wagensommerer vom Kommando

der ÖHU Suchhundestaffel.

Vöcklabruck, 14. bis 19. Februar 2011: Die Suchhundestaffel der Österreichischen Hundesport Union begann Anfang des Jahres 2009, wir berichteten darüber, die Rettungshundeausbildung zu überdenken und neu auszurichten. Durch die Schaffung einer klaren Struktur der einzelnen Ausbildungsschritte will man besonders im Bereich der Personenanzeige ein sicheres und zuverlässiges Verhalten der Rettungshunde erreichen! Außerdem arbeiten die Hunde dadurch mit viel mehr Motivation. Die Suchteams werden daher in Zukunft im Einsatzfall noch schlagkräftiger agieren können. Zur Weiterbildung und Auffrischung veranstalteten die Verantwortlichen der ÖHU Suchhundestaffel vergangene Woche ein Seminar in Vöcklabruck. 21 Hundeführerinnen und Hundeführer nahmen mit ihren Vierbeinern teil!

Life dabei beim Radio Snow & Action Day am Kasberg

Kasberg, 17. Februar 2011: Bei strahlendem Sonnenschein am Kasberg konnte die ÖHU Suchhundestaffel, Regionalgruppe OÖ auch heuer wieder ihre verantwortungsvolle Tätigkeit der breiten Öffentlichkeit vorstellen. Die Schulklassen Oberösterreichs wurden wieder zu diesem Superevent, dem Snow & Action Day von Life-Radio, eingeladen. Die Redakteurin Martina Schobesberger informierte sich genau über die Aufgaben der ÖHU Suchhundestaffel und berichtete auf ihrem Sender darüber. Die Besucher konnten mit dem Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) und mit Sonden im Schnee verschiedene Gegenstände suchen. Neben der Sucharbeit der Rettungshunde, die verschüttete Personen orten und anzeigen, gehört das auch zu den Aufgaben einer verantwortungsvollen Suchhundestaffel. Viele nutzten dieses Angebot. Man konnte sich auch im Schnee eingraben lassen und wurde dann auf einem Vierbeiner gesucht. Das klappte bei den verlässlichen Suchhunden super. Bei dieser Station herrschte der größte Andrang! Auch Martin Platzer vom LIFE-RADIO Marketing ließ es sich nicht nehmen, das Supergefühl kennen zu lernen, das man wahrnimmt, wenn man von einem Rettungshund gefunden und gerettet wird. Viele Jugendliche ließen sich sogar zu dritt in die engen und kalten Schneelöcher einbringen. Unsere Hunde hatten einen Menge Spaß dabei sie zu suchen und wieder auszugraben. Weiters konnten auch eine Menge Fragen über das Verhalten und die Gefahren im Schnee von unseren Hundeführern beantwortet werden.

17-jähriger Vermisster nur mehr tot aufgefunden

Staffelkommandantin Stefanie Ringer, Daniela Sturm, Martin Biladt, Iris Mayr und

Johann Woisetschläger.

Vöcklabruck/OÖ, 27.01.2011: 5 Mitglieder der ÖHU Suchhundestaffel, Regionalgruppe OÖ waren am frühen Nachmittag im Sucheinsatz, um das schwer zugängliche Gelände, die ortsbekannte Schlierwand zwischen Vöcklabruck und Altwartenburg, abzusuchen. Ca. 30 Min. nach Suchbeginn konnte die vermisste Person von einem Suchteam der ÖHU Suchhundestaffel am Fuße der Schlierwand im Uferbereich der Vöckla leider nur mehr tot aufgefunden werden. Der Verstorbene und das Suchteam wurden von der Feuerwehr Vöcklabruck mittels Boot geborgen. Unser Beileid gilt den Hinterbliebenen, seiner Familie und seinen Freunden.

ÖHU Suchhunde starteten das neue Jahr mit dem Lawinenkurs

Kleinarl 15. bis 22. Jänner 2011: Bereits am Freitagnachmittag den 14. Jänner stiegen 13 Hundeführer, unter ihnen alle Kurs- und Gruppenleiter, zur Kleinarlerhütte auf. Mit dabei waren auch 11 Pfadfinder der Pfadfindergruppe Abtenau, die der ÖHU Suchhundestaffel bis Sonntagmittag zur Seite standen. Sie halfen beim Graben im Schnee und fungierten als „Opfer“! Am Samstagvormittag folgten die restlichen Teilnehmer. Auch eine Hundeführerin des Bayrischen Roten Kreuzes war dabei. Die Sonne strahlte vom Himmel. Die Schneebedingungen waren allerdings sch . . . . schwierig!

Es war viel vorzubereiten

Parallel dazu werkten schon die Heinzelmännchen: Hundeboxen wurden aufgebaut und Löcher in den Schnee gegraben. Das war wegen der geringen Schneemenge nicht einfach. Für die Anfängergruppe hatte Hüttenwirt Alois Fröhlich schon Schnee zu großen Haufen mit der Pistenraupe zusammengeschoben. Für die Fortgeschrittenen wurde im Gelände unter dem Penkkopf vorgearbeitet! Arthur Novak der mit Staffelkommandant Josef Koiber den Lawinenkurs organisierte und leitete nahm sich sie Zeit, den hilfreichen Pfandfindern den Umgang mit dem Lawinenverschüttetensuchgerät (Pieps) beizubringen!

Ausbildung in vier Schritten

Als nun um die Mittagszeit auch die Hundeführerinnen und Hundeführer, die Samstags anreisten, auf der Kleinarlerhütte eingetroffen waren, stand einem sofortigen Beginn mit der Suchhundeausbildung nichts mehr im Wege! Insgesamt besuchten 26 (!) Suchteams diesen Lawinenkurs! Nach einem kurzen Imbiss ging es los! Cheftrainer Arthur Novak wurde von Hanni Novak, Martina Hofinger, Michaela Riedler und Joschi Kloiber unterstützt. „Der Hund lernt, dass es etwas bringt, wenn er gräbt. Wir zeigen ihnen, dass sie Menschen finden können und so zu ihrer Bestätigung kommen. Das wird in vier Phasen trainiert. Die Hunde werden zum gewünschten Endverhalten – verschüttete Personen mit der Nase zu orten, anzuzeigen und zu ihnen vorzudringen (=die Richtung zu zeigen) – stufenweise hingeführt!“ erklärt Novak!

Einsatznahe – Hunde werden an den Hubschrauber gewöhnt

Das Highlight folgte am Montagvormittag! Bei strahlendem Sonnenschein kam wie geplant der Hubschrauber. Nach den Materialflügen zum Übungsgebiet unter dem Penkkopf wurde es für die Teilnehmer der A-Gruppe und deren Hunden ernst. Der erste Kontakt mit einem Hubschrauber, das Aus- und Einsteigen bei laufendem Rotor, wurde geübt. Danach wurden die Hundeführerinnen und Hundeführer der F-Gruppe und ihre Rettungshunde mit einem tollen Hubschrauberflug (Dank an den Piloten!) zum Übungsgebiet gebracht. Sie mussten dort mit ihren Hunden aus dem schwebenden Hubschrauber aussteigen. Das ist meist auch im Einsatz so. Deshalb muss das auch geübt werden!

Das Hubschraubertraining wurde der ÖHU Suchhundestaffel durch das Sponsoring der Firma Höhnel Bautechnik aus Pichl bei Wels ermöglicht..  Der Dank gilt insbesondere dem Geschäftsführer der Firma Höhnel Herrn Ing. Thomas Burger!

Die Firma HÖHNEL Bautechnik GmbH aus Pichl bei Wels übernahm die Kosten für den Hubschrauber. Eine tolle Sache! Dankeschön!

Am Mittwoch Trainierte auch die A-Gruppe unter dem Penkkopf. Der Aufstieg war kein leichtes Unterfangen, da wegen des starken Schneefalls kräftig gespurt werden musste. Da kam die ersehnte Pause am Mittwochnachmittag gerade recht um sich von den Strapazen zu erholen! Auch am Donnerstag und Freitag schneite es ziemlich stark. Die Abfahrten zur Hütte wurden immer mehr zu einem tollen Erlebnis. Der Schnee war fantastisch!

Schneeprüfung und Überprüfung der Kursziele

Folgende Suchteams absolvierten am Freitag die ÖHU Schneeprüfung, die von Rettungshunderichterin Martina Hofinger abgenommen wurde:

Thomas Achathaler (RG OÖ) mit Rocco - vorzüglich 195 Punkte

Karin Taferner (RG Krems) mit Swenja - vorzüglich 193 Punkte

Rudolf Houdek (RG Strasshof) mit Lillyfee - vorzüglich 190 Punkte

Wolfgang Rausch (RG OÖ) mit Bella - sehr gut 186 Punkte 

Johann Woisetschläger (RG OÖ) mit Hestia - sehr gut 185 Punkte

Kurt Hofinger (RG Krems) mit Aldo - sehr gut  182,5 Punkte

Am Nachmittag wurden die geforderten Kursziele im Umgang mit dem Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) überprüft. Alle haben bestanden!

Gute Stimmung am Abschlussabend

Zum Abschluss wurde noch kräftig gefeiert und die Urkunden verteilt! Staffelkommandant Josef (Joschi) Kloiber bedankte sich bei allen Mitwirkenden und besonders bei dem Hüttenwirtehepaar Chris und Lois für die tolle Verpflegung in dieser ereignisreichen Woche! Die Abreise am Samstag erfolgte routinegemäß! Die Teilnehmer nahmen viele Eindrücke mit nach Hause! Die Abtenauer Pfadfinder waren eine große Hilfe!

Treffen Hallein war ein würdiger Jahresabschluss

Kommandant Joschi Kloiber (links) und Kommandantin Steffi Ringer (rechts) konnten

3 neue Staffelmitglieder begrüßen. Evelin Feuchter, Klaus Lipsky und Anna Elisabeth

Kellerbauer (v.l.n.r.) sind herzlich willkommen!

Hallein, 5. bis 7. November 2010: Natürlich geht das Training weiter, auch über den Jahreswechsel und auch Einsätze lassen sich nicht voraussagen. Trotzdem war das Treffen der Hundeführerinnen und Hundeführer aller Regionalgruppen der ÖHU Suchhundestaffel in Hallein – die Organisation hat dankenswerterweise wieder der PSV Hallein übernommen – so etwas wie ein Jahresabschluss! Alle Aktivitäten spielten sich im Raum Hallein ab. Gefrühstückt wurde im Vereinshaus des PSV. Einen Vortrag über das richtige Funken gab es im Gasthof Seefeldmühle in Adnet. Dort wurde auch gegessen und gefeiert. Das Training konnte im Betriebsgelände der Firma MDF Hallein (Danke!) und im Nahbereich des PSV Hallein abgehalten. Die Einteilung in drei Leistungsgruppen hatte sich bewährt. So konnte effizient geübt werden. Motivationsübungen, der stufenweise Aufbau der Personenanzeige, das Revieren und die einsatzmäßige Ausarbeitung von Suchlagen waren die Trainingsinhalte. Wie immer wurde auch der Erfahrungsaustausch forciert. Jeder Teilnehmer konnte nicht nur in einem „neuen Gebiet“ üben, sonder auch viele Tipps mit nach Hause nehmen!

Spitzentrainer = Spitzenleistungen (v.l.n.r.): Michaela Rieder, Johann Wagensommerer,

Daniela Sturm, Steffi Ringer, Johanna und Arthur Novak.

Am Samstagabend, nachdem RG Manfred Unzeitig und Christian Raynoschek zum Thema Funken referierten, konnten Steffi Ringer und Joschi Kloiber – beide gehören dem neuen Kommando der ÖHU Suchhundestaffel an – 3 neue Mitglieder begrüßen. Sie überreichten ihnen ihre Ausweise und sie wurden auch eingekleidet! Und da gab es da noch einen Punkt: Waso wird 60! In feierlichem Rahmen überreichten Steffi Ringer und Joschi Kloiber Geschenke, Arthur Novak hielt die Laudatio und alle gratulierten. Anschließend wurde noch würdig gefeiert! Das braucht an dieser Stelle wohl nicht extra erwähnt werden! Am Sonntagmittag – gegessen wurde im Freien!!! – konnten die Teilnehmer zufrieden die Heimreise antreten. Der Aufwärtstrend, der in der ÖHU Suchhundestaffel spürbar ist – stimmt optimistisch!

Joschi Kloiber, Arthur Novak und Steffi Ringer gratulierten Johann Wagensommerer zum bevorstehenden Sechziger und überreichten Geschenke! Die strahlenden Gesichter sind nicht zu übersehen!

PKW-Lenker wurde nach Unfall gesucht

Großrußbach, 26.10.2010: Die Alarmierung zu diesem Einsatz erfolgte um 10:30 Uhr durch Hauptmann Markus Bock, Mitglied der Feuerwehr Großrußbach. Vermisst wurde ein 24jähriger Mann, welcher am Nationalfeiertag um 07:30 Uhr einen Autounfall verursachte und danach im Schock davonlief. Nachdem bereits die Feuerwehr, die Polizei und der Hubschrauber des Innenministeriums erfolglos gesucht hatten, wurde die ÖHU Suchhundestaffel alarmiert. Regionalleiter Manfred Unzeitig leistete ganze Arbeit und trommelte die freiwilligen Helfer der Regionalgruppen Strasshof und Krems zusammen. Nach Einteilung der Suchgebiete, konnten 2 Suchteams im Sektor 1 bereits um 12:30 Uhr mit der Suche beginnen. Diese waren Susanne Strobl mit Suchhund Mäx und dem Helfer Gerhard Wolf und Franz Pach mit Suchhund Aero und dem Helfer Josef Haus. Gleich danach, nämlich um 12:45 Uhr, starteten weitere 2 Suchteams, die aus Krems angereist waren. Diese waren Martina Hofinger mit Suchhündin Pinou und Thomas Biegel mit Suchhund Anko. In jedem Sektor waren ortskundige Feuerwehrmänner den Teams zugeteilt. Schon um 13:20 Uhr stöberten die Suchhunde den Gesuchten auf, der daraufhin dem Kommandanten der Feuerwehr in die Hände lief. Folgende Organisationen nahmen an der Suche teil: Polizei (Einsatzleiter Inspektor Parker), FF Großrußbach (Einsatzleiter Lichtenegger Christian), FF Hornsburg und die ÖHU Suchhundestaffel (Einsatzleiter Manfred Unzeitig und Luzie Mozdzanowski). Die Verantwortlichen des Sucheinsatzes und der Vater des Vermissten bedankten sich für die professionelle Hilfe bei den Hilfskräften.

Erdbeben in Stoneland . . . .

So begann das Szenario für die AFDRU Überprüfung

Rettungshundeführer Markus Kittenberger von der ÖHU Suchhundestaffel legte bei der

AFDRU Überprüfung eine tolle Leistung hin. Auch er ist ab sofort wieder international einsatzfähig!

Theresienfeld, 20. Bis 23. Oktober 2010: 14 Suchteams von 8 führenden Rettungshundeorganisationen Österreichs stellten sich der Überprüfung für die Internationale Einsatztauglichkeit für AFDRU Einsätze des Österreichischen Bundesheeres im Rahmen von Rette und Bergeeinsätzen. Die ABC Abwehrschule führte diese Veranstaltung wieder am ABC- & Katastrophenhilfeübungsplatz TRITOLWERK durch. Ziel ist es, bei Erdbebeneisätzen, die besten Rettungshunde Österreichs für die Ortung von verschütteten Personen zur Verfügung zu haben. Diese Überprüfung ist daher sehr anspruchsvoll und international anerkannt!

Die Ausgangssituation für diese Einsatzüberprüfung erabeitete Hptm. Markus Bock, der auch für die Organisation verantwortlich zeichnete:

Erdbeben in Stoneland am 19 10 10 um 0300 Uhr mit Magnitude 7,8

0800   Hilfeansuchen der Isl. Republik Stoneland an Österreich

0900   Entscheidung des HBM zur Entsendung von AFDRU/STONELAND

1900   Deployment von AFDRU - Stärke von 86 Pers. mit 3 Rette-und Bergegruppen, Kdo, Vers- u. HazMatEt

0300   Landung in der Hauptstadt STONE CITY, Verladung und Verlegung in den Ort TRITOLABAD

0600   Ankunft in TRITOLABAD und Beginn der Rettungsarbeiten

AFDRU/STONELAND verlegt im Lufttransport in den Raum STONELAND und beginnt unmittelbar nach Ankunft in Zusammenarbeit mit den VN, koordiniert durch OSOCC/UNDAC mit Rettungsarbeiten nach dem schweren Erdbeben. Eigene Absicht ist es der betroffenen Bevölkerung durch professionell geführte Hilfsmaßnahmen beizustehen und Menschenleben zu retten. Stoneland ist eine islamische Republik auf dem asiatischen Kontinent. Das Klima ist gemäßigt kontinental mit heißen Sommern (bis 38°C) und relativ kalten Wintern (bis -10°C). Die Hauptniederschlagszeiten sind Ende März bis Mitte April sowie die Monate Oktober und November. Die Größe STONELANDS beträgt etwa 90 000 km2. Die Bevölkerung gehört überwiegend dem islamischen Glauben an, 70% sind Schiiten, etwa 20% sunnitischer Glaubensrichtung. Eine Minderheit von etwa 10% hat christlichen Glauben, wird aber von der islamischen Regierung verfolgt und in der Glaubensausübung behindert. Der Alphabetisierungsgrad beträgt etwa 60% wobei in ruralen Gebieten der Analphabetismus sehr hoch ist. Die Wirtschaft ist von ländlicher Produktion geprägt, nennenswerte Industrie findet sich in den Ballungszentren STONE City, TRITOLABAD, BLUMAUARAN, sowie in den Gebieten mit massivem Bergbau in der Provinz Burgistan. Die Hauptstadt von STONELAND ist STONE City mit einer Gesamtbevölkerung von 2,4 Mio Einwohnern. Weitere große Städte sind TRITOLABAD (ca. 540 000 Ew) und Blumauaran (230 000 Ew). STONELAND ist eine islamische Republik, der Staatspräsident wir durch eine stark klerikal geprägte „Staatsversammlung“ gewählt. Er ist sowohl legislative wie auch judikative Körperschaft und dem Staatsrat berichtspflichtig. Das anerkannte Rechtssystem STONLANDS ist die Scharia.

Nach Bekanntgabe der Lage wurde die Überprüfung gestartet. Die Suchteams mußten 9 Schadensstellen bearbeiten. Außerdem waren Tests über Lebensrettende Sofortmaßnahmen und Schadenssystematik und USAR Einsatztechniken zu absolvieren. Abseilen mit dem Hund und das Kennenlernen von diversen Geräten zum Bergen von Verschütteten rundeten das Programm ab! Am Samstagmittag konnten Hptm. Markus Bock und Harald Winkler, Vorsitzender der Plattform AFDRU RESCUE DOGS 12 Suchteams (siehe Foto unten) zur bestandenen Überprüfung gratulieren und die AFDRU-Aufnäher überreichen. Ein tolles Ergebnis – der Beweis für die guten Ausbildungsmaßnahmen in den einzelnen Organisationen!

12 Suchteams haben es geschafft! Organisator Hptm. Markus Bock (stehend 2. von links),

Plattformvorsitzender Harald Winkler (stehend ganz rechts)

ÖHU führte Einsatztauglichkeits-Überprüfung in Krems durch

Nur kompetente Suchteams für den Einsatz

Erleichtert! 6 Suchteams haben diese anspruchsvolle Überprüfung gemeistert und sind

bereit, wenn es darum geht, Menschen zu helfen: Vorne v. l. n. r. Manuela Hellermann

(RG Hallein), Thomas Biegel (RG Krems), Martina Hofinger (RG Krems) und Anneliese

Steindl (RG Hallein). Stehend v. l. n. r. Joschi Kloiber und Steffi Ringer (beide Staffelkommando),

Franz Pach (RG Strasshof), Sylvia Gross (RG Hallein), Alexander Zsivkovitz – FF Krems und

Johann Wagensommerer (Staffelkommando). Herzliche Gratulation zu den ansprechenden

Leistungen!

Krems, 15. bis 17. Oktober 2010: Die ÖHU Suchhundestaffel ist eine Blaulicht- bzw. Einsatzorganisation mit viel Einsatz-Erfahrung im In- und Ausland. Das oberste Ziel ist die Ausbildung von einsatzfähigen Suchteams (Hund und Hundeführer) für die Suche nach vermissten Personen. Nur topp Teams, die den Anforderungen eines Sucheinsatzes gewachsen sind, werden für den Einsatz kostenlos zur Verfügung gestellt! Die Mitglieder der ÖHU Suchhundestaffel sind freiwillig dabei und finanzieren sich auch ihr Hobby, was eigentlich gar keines ist, selbst! Einmal pro Jahr wird eine Überprüfung der Einsatztauglichkeit durchgeführt, und zwar immer in einem neuen Gelände, in dem vorher auch nicht trainiert werden darf. Besteht ein Suchteam den Test, ist es 2 Jahre einsatzfähig. Danach muss es sich erneut dieser Überprüfung stellen. Am vergangenen Wochenende wurde diese wichtige Veranstaltung von der Regionalgruppe Krems in Zusammenarbeit mir der Freiwilligen Feuerwehr Krems durchgeführt. Ausgangspunkt war die Feuerwehrzentrale Krems, der Konditionstest der Rettungshundeführer wurde am Bundessportplatz Krems abgehalten, die Vermisstensuchen und die Überprüfung der Ersten Hilfe fanden am rechten Donauufer in der Nähe der Fladnitz-Mündung im Beriech Furth-Mautern statt.

Bei der Eröffnungsveranstaltung konnte Staffelkommandant Johann Wagensommerer viele

prominente Gäste begrüßen: vorne v. l. n. r. GR Albert Kiesling, LA Bürgermeisterin Inge Rinke,

Regionalleiterin Martina Hofinger und Staffelkommandant Johann Wagensommerer.

Stehend v. l. n. r. HBI Roland Kormesser, Bürgermeister Armin Sonnauer, GR Alfred Friedl,

Sponsorvertreter Thilo Deutsch von KABA, Oblt. Simon Gratzer, ÖHU Leistungsricher-Obmann

Erich Knauda und Dr. Michael Antolini – Tierarzt der Polizei-Diensthunde.

Dank der tollen Organisation durch die ÖHU Suchhundestaffel, Regionalgruppe Krems und der großartigen Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Krems war diese Veranstaltung ein voller Erfolg. Es wäre aber auch ohne der Erlaubnis der Forstverwaltung Stift Göttweig und der Jägerschaft Furth und Mautern nicht machbar gewesen. Herzlichen Dank!

Das „das Finanzielle“ ebenfalls sehr positiv ausgefallen ist, war nur durch die Unterstützungen folgender Betriebe möglich:

PETfit – chemiefreie und vollwertige Tiernahrung

DYNEA Austria GmbH, Krems

L & P Personalbereitstellung Krems

Dr. Susanne Tröster, Kleintier und Pferde, Krems-Stein

KABA GmbH, Herzogenburg

WIENER ALLIANZ Versicherung

dpc copy Krems

Arch. DI Erich Millbacher

KREMSER BANK und Sparkassen AG

PINTO Momente aus Feuer & Licht, Aggsbach-Markt

KUGLER Installationsbetrieb, Gföhl-Krems

Weingut TANZER, Krems-Thallern

Michael Hammerer, Grafiker

Druckhaus Schiner, Krems

Besten Dank allen Sponsoren für die Unterstützungen!

Böhringer Ingelheim unterstütze Rettungshunde

Oktober 2010: Die Firma Böhringer Ingelheim führte bereits zum zweiten Mal im Zuge der VÖK Jahrestagung 2010  (Vereinigung Österreichischer Kleintierpraktiker) in Salzburg eine Sammelaktion zu Gunsten der ÖHU Suchhundestaffel durch. Eine Delegation der Regionalgruppe Hallen konnte den stolzen Betrag von 222,65 € von DI Paul Eybl (auf dem Foto ganz links) übernehmen! Herzlichen Dank!

Rettungshundeführer werden vielseitig ausgebildet

Iris Mayr, sie ist Regionalleiter-Stellvertreterin der ÖHU Suchhundestaffel, Regionalgruppe

Oberösterreich, nahm an dem Alpinseminar teil.

Oberperfuss/Tirol, 08. bis 10. Oktober 2010: Das ÖRV Suchhundeteam Tirol veranstaltete ein Alpin-Grundlagenseminar für Hundeführer. Bei strahlend blauem Himmel vermittelten Kletterlehrbeauftragte, Flugretter, Industriekletterer und Alpinisten Grundkenntnisse über Sicherungsmittel, Knotenkunde und das richtige Verhalten im alpinen Gelände und im Klettersteig. Im Vordergrund stand das Abseilen mit Fremd- und Selbstsicherung. Vor allem beim Abseilen mit Hund und bei der Hochseilüberquerung sowohl ohne als auch mit Hund konnten die 10 Teilnehmer aus Österreich (ÖRV, FF Felixdorf, ÖHU) und Deutschland (BRH) ihre Nervenstärke unter Beweis stellen. Ein Dankeschön an das Suchhundeteam Tirol für die Gastfreundschaft und die fachmännische Anleitung.

Rettungshunde fuhren Boot

Hallein, 26. September 2010: Die Einsatztauglichkeits-Überprüfung Mitte Oktober wirft ihre Schatten voraus. Die Regionalgruppe Salzburg bereitet sich scheinbar sehr gewissenhaft vor. So z. B. üben die sogar das Bootfahren mit ihren Hunden. In Kooperation mit der Feuerwehr Hallein hatten die ETÜ-Teilnehmer die Möglichkeit, die Hunde (. . . und auch sich selbst!) an das Motorbootfahren zu gewöhnen. Die Fahrten wurden einzeln und auch paarweise mit den Hunden durchgeführt. Nach dem Anlegen des Bootes am Ufer wurden sofort entsprechende Personenanzeigen geübt. Die Hunde hatten keine Probleme. Alles funktionierte perfekt und Spaß hat es auch gemacht! Die Hundeführerinnen bedanken sich bei der Feuerwehr Hallein, im Besonderen bei  den beiden Bootsführern.

6 Trümmerprüfungen im Tritolwerk

Sie legten eine gute Prüfung hin: v. l. n. r. Christian Gross, Manuela Hellermann,

Wolfang Pfitzner, Anne Roth und Franz Pach. Susanne Strobl ist nicht am Foto!

Theresienfeld, 2. Oktober 2010: Alle 6 Hundeführerinnen und Hundeführer der ÖHU Suchhundestaffel schafften die ÖHU Trümmerprüfung: Susanne Strobl - sehr gut, Franz Pach - sehr gut, Wolfgang Pfitzner - gut, Manuela Hellermann - gut, Christian Gross - gut, Anne Roth - sehr gut.

Christine Unzeitig war Prüfungsleiter. Als Leistungsrichter fungierten Martina Hofinger und Johann Wagensommerer. Herzliche Gratulation!

Einsatzübung – Brand im Lebenshilfeheim Matzen

Matzen, 24. September 2010: Mehrere Hilfsorganisationen probten das Zusammenspiel im Rahmen einer Einsatzübung im Lebenshilfeheim in Matzen. Mit dabei waren die Feuerwehren Matzen, Raggendorf, Klein Harras und Spannberg sowie das RK Gänserndorf und die ÖHU Suchhundestaffel, Regionalgruppe Strasshof.

 Das Szenario war ein Brand. Um 14:00 Uhr alarmierte Mag. Török von der Lebenshilfe Matzen die FF Matzen, ein Brand im Lebenshilfeheim sei ausgebrochen. Mit der Evakuierung der im Haus befindlichen Personen hatte man bereits begonnen. 5 Personen sind noch abgängig, sie gelten daher als vermisst. Das war auch der Grund, warum auch die Suchhunde angefordert wurden. Der Brand, der im Keller ausgebrochen war, wurde durch die Gruppe Atemschutz schnell gelöscht. Dabei konnte auch eine Person geborgen werden. Die Suchteams der ÖHU konnten die restlichen vier Vermissten im Obergeschoss und im angrenzenden Garten finden und wohlbehalten dem Roten Kreuz am Sammelplatz zur weiteren Versorgung übergeben. Es war eine sehr interessante Übung. Die Organisationen arbeiteten effizient zusammen. Abschließend wurde die Einsatzübung von den Übungsleitern analysiert.

Integra® 2010 Leitmesse in Österreich

Am Freitag, 23.09.2010 ging in Wels die integra® 2010, Fachmesse für Pflege, Therapie, Betreuung und Reha zu Ende. Drei Tage lang drehte sich alles um die Bedürfnisse von Menschen mit Handicaps, deren Angehörige und Personen aus dem Sozial- und Gesundheitswesen. Mit 8100 Besuchern verzeichnete die integra® heuer wieder einen deutlichen Besucherzuwachs. So ist nicht nur ein neuer Besucherrekord erzielt worden, mit vermehrten Gästen aus Tschechien, dem Burgenland und dem bayrischen Raum ist auch das internationale Interesse wesentlich gestiegen.  

Auch heuer war die ÖHU Suchhundestaffel, Regionalgruppe OÖ vertreten. Das Interesse der zahlreichen Besucher am Stand der ÖHU galt vor allem unseren Suchhunden, die sich bei den Streicheleinheiten „Pudel wohl“ fühlten. Auch konnten sehr gute Kontakte zu wichtigen Entscheidungsträgern geknüpft werden. Neben zahlreichen Vertretern aus Politik und Wirtschaft, wie Sozialminister Dr. Rudolf Hundsdorfer, LH-Stv. Josef Ackerl, Präsident des OÖ Landtags Friedrich Bernhofer, Behindertensprecherin Ulrike Schwarz, Bürgermeister der Stadt Wels Dr. Peter Koits und Präsidiumsmitglied des ÖAR Mag. Michael Svoboda, präsentierten sich die ÖHU Suchhundestaffel wieder auf der ORF Bühne. Die überdurchschnittlich vielen Zuseher sowie die Messeleitung waren sichtlich beeindruckt von den Leistungen unsrer Suchhunde. In diesem Rahmen überreichte die RL-Stv. Iris Mayr den Wimpel der ÖHU Suchhundestaffel an die Messeleitung.

Einsatzübung – vermisste Studentin wurde rasch gefunden

Oberösterreich 15. September 2010: „Eine vermisste Biologiestudentin in einem 15 ha großen Waldgebiet in Bad Wimsbach-Neydharting“ das war die überraschende Übungsannahme für die ÖHU Suchhundestaffel, Regionalgruppe OÖ am 15. September 2010. Auf der Ladefläche eines Klein-LKWs wurden die 4 Hundeführer und 6 Helfer samt ihrer Hunde in das Einsatzgebiet verlegt. Nach einer kurzen Besprechung mit dem zuständigen Jagdleiter konnte mit der Suche, unter der Leitung von Regionalleiterin Steffi Ringer, begonnen werden. Das abwechslungsreiche Gelände mit stellenweise dicht bewachsenen Jungwaldbereichen stellte eine Herausforderung für alle Beteiligten dar. Durch das frühzeitige Auffinden eines Rucksackes konnte das Suchgebiet deutlich eingegrenzt werden. Die vermisste Person wurde einige Zeit später bewusstlos mit einer stark blutenden Kopfwunde aufgefunden. Nach der Erstversorgung und der Einweisung des Sanitäters konnte die Einsatzübung erfolgreich beendet werden. Unser Dank gilt dem Jagdleiter Herrn Riedl und den Grundbesitzern, die durch ihr Einverständnis diese Einsatzübung ermöglicht haben. 

Ein neues Team wächst heran

Hallein, September 2010: Die ÖHU Suchhundestaffel, Regionalgruppe Hallein hat vierbeinigen Nachwuchs bekommen. Arthur Novak hat einen "Neuen" bekommen. Natürlich hat er Stehohren, einen Namen bekommt er erst! Wir wünschen Arthur viel Spaß und Erfolg mit seinem neuen Hund. Arthur hat in seiner Rettungshunde-Laufbahn viel gemacht, viel erreicht und viel gesehen. Wir wünschen ihm, dass er viel umsetzen kann und dass ein schlagkräftiges Suchteam heranwächst!

Toll: Der private Übungsplatz, den Arthur für seinen Neuen gebaut hat!

Rettungshundestaffel RK München feierte 10-jähriges Bestehen

München, 10. bis 12. September 2010: „ALSO, ICH FINDE DAS ALLES SEHR HÜBSCH. WIR SIND DOCH SCHLIESSLICH ALLE IRGENDWIE WEITERGEKOMMEN. SPIRITUELL, DRAMATISCH, MENSCHLICH.“ Dieser Spruch von CAPITAIN JACK SPARROW stand auf der Einladung, die wir von Frank Singer bekamen! Die Rettungshundestaffel des Bayrischen Roten Kreuzes, Kreisverband München feierte im Rahmen des Bezirksfachdienstlagers ihr 10-jähriges Bestehen. Gleich vorweg: Wir kooperieren seit vielen Jahren mit Frank Singer und seiner Staffel immer wieder bei Ausbildungsveranstaltungen. Nicht zuletzt deshalb nahmen wir trotz des vollen Terminkalenders diese Einladung sehr gerne an. Diese Münchner Rettungshundestaffel wird von Leuten gemanagt, die ihr Fach verstehen und wenn Frank Singer und sein Team etwas organisieren, dann hat das Hand und Fuß! Unsere beiden Mannschaften, die an dem ausgeschriebenen Wettbewerb teilnahmen, konnten sich davon überzeugen. Da ich (waso) leider nicht dabei sein konnte, möchte ich zur weiteren Information die bei mir eingegangen Berichte teilweise wiedergeben:

Wolfgang Pfitzner: „Es war eine große Herausforderung, der wir uns da gestellt haben und ich bin stolz, gemeinsam mit Euch (Anmerkung: er meinte sein Team), diesen Tag durchlaufen zu haben.  Uns sind Aufgaben aus dem gesamten Spektrum der Suchhunde- und Rettungsarbeit gestellt worden. Wir haben sie alle bewältigt. In einem Starterfeld von 14 Teams, die zum Teil doppelt so groß wie unseres waren, haben wir uns im Mittelfeld platziert. Damit haben wir deutlich gezeigt, dass das, was wir uns in unserer kleinen ÖHU Suchhundstaffel an Fähigkeiten erwerben und die Standards, die wir setzten, dem Vergleich in jeder Hinsicht auch den Vergleich mit so großen Organisationen wie dem DRK standhält. Wir haben gezeigt, dass wir umfassend im Ernstfall einen Einsatz durchführen können und damit unser oberstes Ziel - in Not geratene Mitmenschen zu finden und ihnen das Überleben zu sichern - voll umsetzten können. DANKE AN EUCH FÜR EUREN EINSATZ!“

Fakts von Martina Hofinger

Wer: 14 SEG (schnelle Sondereinsatzgruppe!), davon 11 staffeln des RK, Großraum München, 1 Staffel aus Polen und 2 Staffeln der ÖHU. Wo: Gut Thurnsberg, Gemeinde Kranzberg (Nähe München). Was: Rundlauf, ca. 8,5 km, 6 Stationen mit versch. Aufgaben - Karte, Kompass und Aufgabenblatt mit EH, FUN, Verkehrsunfall mit Verletzten und verlaufenen Personen, EH–Hund Test, techn. Fragen. Hundeortung , Einsatztaktik, etc.

Die Teams der ÖHU Suchhundestaffel                      

Team Salzburg - 7. Platz: Pfitzner (Kommandant) mit Bella, die HF Steindl Anneliese mit Bonita, Gross Silvia mit Tasso, Roth Anne mit Shandor, Hellermann Manuela mit Attila Woldrich Wolfgang als Helfer.

Team NÖ - 13. Platz: Hofinger Martina (Kommandant) mit Pinou, die HF Pach Franz mit Aero, Strobl Susi mit Mäx, Gross Christian mit Chenuck, Biegel Thomas mit Anko und Hofinger Kurt als Helfer und Mayer Iris als Zuschauer und Fan.

Das wunderschöne und sehr lehrreiche Wochenende wird den Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben!

15.800 Besucher in der Raabkaserne Mautern

Mautern, 4. September 2010: „Herzlich willkommen zum Tag der offenen Tür in der Raabkaserne Mautern. Wir Soldaten der 3. Panzergrenadierbrigade wünschen Ihnen angenehme und informative Stunden. Besuchen Sie Ihre Angehörigen und bestaunen Sie die neuesten Fahrzeuge und Geräte des Österreichischen Bundesheeres“ das konnte man auf der Titelseite der Einladung zum schon traditionellen Tag der offenen Tür in der Raabkaserne Mautern lesen. Und es stimmte auch. Es herrschte eine gute Stimmung, das Wetter war super und es gab auch sehr viel zu bestaunen. Am Abend stellten die Verantwortlichen fest, dass 15.800 Besucher gekommen waren. Besonderes interessant waren die Vorführungen und Präsentationen. Die ÖHU Suchhundestaffel, Regionalgruppe Krems demonstriere gemeinsam mit der ABC Abwehrkompanie das Orten, Retten und Bergen von verschütteten Personen, und zwar auf einer Schadensstelle direkt im Kasernengelände, die seit einiger Zeit für Ausbildungszwecke zur Verfügung steht!

Trainingswoche der ÖHU Suchhundestaffel

Hallein war eine Reise wert

Hallein 8. bis 14. August 2010: Am Sonntag den 8.8.2010 reisten im Laufe des Nachmittags 22 Hundeführer und 3 Helfer aus allen Regionalgruppen zur Trainingswoche in Hallein an. Am Abend begrüßte Staffelkommandant Arthur Novak die Teilnehmer. Nach der Präsentation des Programms wurden 2 Gruppen eingeteilt und die Übungsleiter bestimmt. Eine Gruppe „übernahm“ Novak gemeinsam mit Wolfgang Pfitzner selbst, die zweite Hanni Novak und Joschi Kloiber. Die Trainingseinheiten dauerten jeweils 3 Stunden. Hohe Motivation, sprich Arbeitsbereitschaft der Hunde war notwendig, um in dem für die meisten Teams neuem Gelände die einzelnen Schritte der Anzeigepyramide üben zu können. Je nach Ausbildungsniveau der Suchteams, reichte das Trainingsprogramm von der 1. Stufe der Anzeige bis zum Ausarbeiten von Suchlagen. Die Durchführung der Trainingswoche war vorbildlich. Ein Dankeschön ist daher gleich im Vorfeld an Regionalleiter Josef Kloiber und Staffelkommandant Arthur Novak angebracht!

Nun der Ablauf der einzelnen Tage, kurz geschildert von Joschi Kloiber:

Montag, 9.8.2010 

Motivationstraining auf sehr hohem Niveau.

Dienstag, 10.8.2010

Vormittag Motivationstraining auf sehr hohem Niveau und Nachmittag Seil- und Knotenkunde für alle Teilnehmer der Trainingswoche. Anzumerken ist, dass das Erlernte immer wieder zu üben ist, denn „Übung macht den Meister!“

Mittwoch, 11.8.2010

Am Mittwoch ging es um 7:15 Uhr in Richtung Salzburg auf das Trainingsgelände des Österreichischen Bundesheeres in die Schwarzenbergkaserne. Hier wurde in zwei Gruppen gearbeitet. Eine Gruppe (erfahrene Hunde und HF) führte Sucharbeiten durch, welche so gestaltet wurden, dass die Hunde hoch motivierte Anzeigen liefern konnten. Die zweite Gruppe führte wiederum Motivationstraining auf hohem Niveau durch. In der Mittagspause hatten wir alle die Möglichkeit kostengünstig in der Unteroffiziersmesse der Schwarzenbergkaserne ein Mittagessen einzunehmen. Ein herzliches Dankeschön an das Österreichischen Bundesheer, Militärkommando Salzburg, Stabsabteilung 3 für die Trainingsmöglichkeiten.

Donnerstag, 12.8.2010

Am Vormittag hatten unsere Hunde Erholungspause. Für die Hundeführerinnen und Hundeführer war jedoch das Highlight der Woche angesagt. Man verlegte nach Anif zum Kletterpark Waldbad Anif. Nach einer Einschulung durch die anwesenden Guides des Kletterparks auf die einzelnen Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen ging es los, klettern war gefordert. Das war einmal etwas anderes, was aber nicht heißt, dass es für die Teilnehmer einfach war. Die Netze, Seilbrücken und die einzelnen Seile zum Überwinden von Strecken forderten oft die letzten Reserven der Teilnehmer. Sie kamen dabei ganz schön ins Schwitzen. Am Nachmittag trainierte eine Gruppe wieder mit den Hunden. Auch die 6 Hundeführer, welche am Freitag die Stöberhundeprüfung machen wollten. Die zweite Gruppe widmete sich wieder dem Motivationstraining.

Freitag 13.08.2010

An diesem Tag war es für einige so weit. Die geplante ÖHU Stöberhundeprüfung wurde durchgeführt. Ansprechende Leistungen wurden erbracht. Leider patzte so manches Team bei der Unterordnung. Dadurch wurde der ein oder andere Punkt oft „verschenkt“. Die HF welche nicht zur Prüfung antraten stellten sich als Figuranten zur Verfügung. Ein Training nach den Sucharbeiten der Prüfung ging sich aber dann doch noch aus! Als Leistungsrichter fungierte Josef Kloiber, Sabrina Hofer übernahm die Prüfungsleitung. Am Abend wurde gemeinsam gegrillt und Staffelkommandant Arthur Novak verkündete die Ergebnisse der ÖHU Stöberhundeprüfung. Für den gemeinsamen Grillabend wurden uns vom Lebensmittelmarkt "Lidl-Filiale Hallein" Waren im Wert von € 50,00 zur Verfügung gestellt. Jeder einzelne HF hatte daher nur mehr einen geringen Betrag für das Abendessen zu bezahlen. Es war ein gelungener Abschlussabend.

Joschi Kloiber: „Das muss zum Schluss noch unbedingt gesagt werden“:

Der Großteil aller Übungen fand in den Wäldern rund um die Steinbrüche der Gemeinde Adnet statt. Wir bedanken uns bei allen Grundbesitzern, Forstaufsehern und Jägern, dass das möglich war. Danke für die tolle kameradschaftliche Zusammenarbeit aller Hundeführerinnen und Hundeführer. Alle Teilnehmer konnten viele Erkenntnisse, Erfahrungen und Eindrücke mit nach Hause nehmen.

Über 15.000 zwei- und vierbeinige Besucher im Olympiapark

Erfolgreiche Premiere für Bavaria Dog in München

München, 01. August 2010: Strahlender Sonnenschein und hochsommerliche Temperaturen sorgten beim 1. Bavaria Dog in München für einen großen Besucheransturm. Fressnapf hatte gemeinsam mit über 60 Partnern zu einem Hundefest geladen, und mehr als 15.000 Frauchen und Herrchen kamen mit ihren Vierbeinern in den Olympiapark. Von 10 bis 18 Uhr boten zahlreiche Shows, Aktionsstände und Vorträge auf dem über 10.000m² großen  Veranstaltungsgelände für ein buntes Programm. "Wir freuen uns über die riesige Resonanz auf das Münchner Hundefest. Es war eine gelungene Premiere, im nächsten Jahr geht’s in die zweite Runde“, sagt Günter Arndt, Inhaber der Münchner Fressnapf-Märkte und Mitorganisator des großen Events.

Zu Gast: Promis mit Herz für Hunde

Mit von der Partie waren prominente Hundeliebhaber wie das RTL-Supertalent Yvo Antoni, der Schauspieler Günther Kaufmann und der Hunde- und Wolfsexperte Günther Bloch. Gleich zweimal trat Yvo Antoni mit seinem Jack Russel Terrier PrimaDonna auf. Begeistert verfolgten die Zuschauer rund um die Aktionsfläche die akrobatischen Kunststücke des bekannten Duos. Nach der Show stand der Sieger des RTL-Wettbewerbs „Das Supertalent“ seinen Fans Rede und Antwort und gab Autogramme. Wie funktioniert die Kommunikation unter Hunden? Der Schauspieler Günther Kaufmann, bekannt als der Bösewicht „Der schreckliche Sven“ aus dem Film „Wickie und die starken Männer“, stellte gemeinsam mit der Naturkosmetikexpertin und Autorin Claire Fisher das gemeinsame Hörbuchprojekt „Sammy und Floris“ vor. Welche Regeln und Nicht-Regeln gibt es für Hunde im Haus? Wer Antworten auf diese Fragen suchte, kam zu den Vorträgen von Günther Bloch. Locker, witzig und kompetent gab der gebürtige Kölner Tipps zur Hundehaltung.

Wahl zum Bavaria Dog 2010

Ein weiteres Highlight der Veranstaltung war die Wahl zum Bavaria Dog 2010. Drei Stunden lang machte sich die die Zeitschrift DOGS today auf die Suche nach dem fittesten, freundlichsten und originellsten Hund Bayerns. Der Andrang vor dem Castingstand war riesig, 80 Hunde machten mit. Das Rennen vor der Jury machte schließlich der zehnjährige Schäferhund-Riesenschnautzer-Mischling Jessie.

Sport, Spiel und jede Menge Spaß

Neben Promis und dem DOGS today-Casting bot Bavaria Dog auch viele weitere Höhepunkte: Hundemodels führten auf dem roten Teppich die neuesten Modetrends vor, Border Collies spielten mit einem überdimensionalen WM-Ball Hundefußball und die Hundesportarten JAD-Dogs und Danceball, die Sport und Tanz miteinander verbinden, feierten Weltpremiere. Außerdem auf dem Programm: ein Wettbewerb im Flyball.

Auftritt der ÖHU Suchhundestaffel lockte viele Zuseher

Ein besonderes Highlight war die Präsentation der Suchhundestaffel der Österreichischen Hundesport Union. Aus dem bunten und professionell vorgeführten Aktivitäten ragte noch das Besteigen einer senkrechten Leiter durch einen Hund und die nachgestellte Hausexplosion mit anschließender Personensuche heraus. Staffelkommandant Arthur Novak: „Das große Interesse der Zuseher sagt uns, dass unser Programm super angekommen ist!“

Bavaria Dog – ein Fest für die ganze Familie

Den ganzen Tag über konnten die Besucher den zahlreichen Ständen auf dem Veranstaltungsgelände einen Besuch abstatten. Hier warteten Mitmachaktionen und praktische Infos für das Leben mit tierischem Begleiter auf sie: So konnten sich Hundehalter an der Wiegestation am über die geeignete Ernährung informieren und sie erfuhren mehr über die Zahngesundheit ihrer Hunde. Auf einem Agility Parcours hatten Frauchen und Herrchen die Möglichkeit, die Fitness ihrer Hunde zu ermitteln. „Mit Bavaria Dog wollten wir für Unterhaltung sorgen und Hundehaltern wertvolle Ratschläge mit auf den Weg geben“, erklärt Günter Arndt. Das ist auch gelungen!

Thailand wurde nach NÖ verlegt

Theresienfeld, 11. bis 15. Juli 2010: Das Österreichische Bundesheer hat im Bereich der Katastrophenhilfe im In- und Ausland ein tolles Image. Schulkommandant Brigadier Norbert Fürstenhofer hat in den letzten Jahrzehnten perfekte Aufbauarbeit geleistet. Zum Bedauern vieler ist er vor kurzem in Pension gegangen. Der neue designierte Nachfolger ist Oberst Michael Schuster, der nun gefordert ist, dieses hohe Niveau zu halten. Auch international hat sich die ABC Abwehrschule der ÖBH, egal ob es sich um Rette- und Bergeeinsätze, Trinkwasseraufbereitung bei Naturkatastrophen und dgl. handelte, einen Namen gemacht. Die Helfer von AFDRU (Austrian Forces Disaster Relief Unit), unter diesem Namen laufen die Auslandseinsätze, traten jeweils mit viel Kompetenz auf und dadurch sind sie weltweit anerkannt! Ist man als Österreicher bei einem derartigen Einsatz dabei, kann man stolz auf sein Vaterland sein!

Doch das kommt nicht von ungefähr. Wie schon ein Sprichwort sagt: Übung macht dem Meister! So fand vergangene Woche eine Milizübung des ÖBH statt. AFDRU bildete ein Kontingent mit insgesamt 105 Mann mit zwei Rette- und Bergegruppen. Das Kontingent setzte sich aus Hilfskräften von AFDRU, dem Technischen Hilfswerk Deutschland und der Schweizerischen Rettungskette zusammen. Die biologische Ortung bildete ein Kommandant und 3 Suchteams.

Das Szenario war folgendes: Am 11. Juli 2010 gab es ein Erdbeben der Stärke 7,6 nach Richter im Norden von Thailand und Kambodscha. AFDRU wurde in die 40.000 Einwohner-Stadt Ayuttayah, die ca. 50 km von Bangkok entfernt liegt, gerufen, die zu 75 % zerstört war. R.u.B.-Einsätze, TWA-Einsätze, ABC-Spüreinsätze und DEKO-Einsätze wurden durchgeführt. Schauplatz der Übung war der ABC- & Katastrophenhilfeübungsplatz TRITOLWERK bei Theresienfed, quasi als Ersatz für Thailand. Vor Ort wurde auch die Abwicklung der Zollformalitäten genauestens simuliert! Nach dem Abbau der Lager am Donnerstag konnten die Verantwortlichen eine positive Bilanz ziehen!

Übung gelungen - v.l.n.r.: Arthur Novak (ÖHU), Charlotte Kranz (ÖRHV), Kontingents-

kommandant Obstlt. Reinhard Berger, Martina Hofinger (ÖHU), Kontingentskdt. Stv. Berger

und Peter Schüler (KHD FW Wien).

Thomas Biegel holte Wanderpokal nach Krems

Vöcklabruck, 10. Und 11. Juli 2010: Steffi Ringer, Obmannstellvertreterin der Hundesportschule Vöcklabruck und Regionalleiterin der ÖHU Suchhundestaffel organisierte das Stöberwochenende fast im Alleingang. Vereinsobmann Günther Holzschuh unterstützte mit seinen Helfern tatkräftig. Jedes Jahr ist diese Veranstaltung daher ein voller Erfolg. Das war auch heuer so! Das Wochenende war eine gelungene Mischung von interessanten Schwerpunkten. Einerseits kam es zur Durchführung des 5. Stöberhundeturniers der Österreichischen Hundesport Union andererseits setzte man Ausbildungsschwerpunkte wie das Anzeigeverhalten der Hunde und praktische Übungen zum Thema ERSTE HILFE für HUNDE. Die Hundesportschule Vöcklabruck ist für eine derartige Veranstaltung nahezu ein perfekter Standort. Es können die Ausbildungsflächen beim Vereinshaus direkt und das gegenüber liegende Augebiet entlang der Ager genützt werden. Die ca. 35 Teilnehmer aus den 4 Regionalgruppen hatten perfekte Bedingungen, nicht zuletzt auch deswegen, weil sich das meiste im Schatten abspielte und sich die Ager speziell für die Hunde zum Abkühlen bestens eignete! Das war bei den heißen Temperaturen spitze!
Starke Leistungen beim 5. Stöberhundeturnier der ÖHU
Dieser Wettkampf ist unter den Turnieren etwas Besonderes! Im Rahmen der Sucharbeit müssen die Hunde der Teilnehmer in einem anspruchsvollen dicht bewachsenem Gelände 2 Personen und 2 Gegenstände (z. B. Rucksäcke) finden. Dazu kommen noch Gehorsamsübungen mit und ohne Leine, wo es auf exakte Ausführung ankommt. Das alles wird von Leistungsrichtern, die den Hundeführern auf die Beine und den Hunden genau auf die Pfoten schauen, bewertet. Thomas Biegel aus Krems überraschte mit der besten Sucharbeit des Tages (198 von 200 möglichen Punkten!) und holte sich erstmals den Wanderpokal. Die Vorjahrssiegerin Sylvia Gross aus Hallein gab sich nur um 2 Punkte geschlagen. Dritter wurde Rainer Figoutz RG OÖ, ebenfalls mit einer tollen Leistung. Als Leistungsrichter waren bei der Unterordnung Franz Pach, Vizepräsident der ÖHU und bei der Nasenarbeit Christine Unzeitig, Rettungshunderichterin der ÖHU tätig!
Motivation und Aufbautraining Personenanzeige
Das oberste Ziel der ÖHU Suchhundestaffel ist es, Hundeführer und Suchhunde auszubilden und für den Einsatz fit zu machen. Daher dürfen bei einem Treffen Ausbildungsschwerpunkte nicht fehlen. Die Übungsleiter hatten den Auftrag, die anwesenden auszubildenden Hundeführer und Hunde brachten wie immer ein unterschiedliches Ausbildungsniveau mit, Übungen zur Steigerung der Motivation der Hunde und zum Aufbau der Personenanzeige durchzuführen. So entstand auch ein Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern aus den Regionalgruppen, der jeden Einzelnen wieder wichtige Inputs für das regionale Training bringt. Auch die am Abend abgehaltene Trainerbesprechung brachte interessante Erkenntnisse!
Besonderer Schwerpunkt ERSTE HIFE HUND
Obwohl es für Training und Einsatz gleichermaßen wichtig ist, hatte man sich mit diesem Thema schon länger nicht speziell befasst. Beim Stöberwochenende in Vöcklabruck gelang es Dank des Mitwirkens von Obmann Günther Holzschuh und mit Unterstützung von Wolfgang Stempicki (beide sind ausgebildete Hundesanitäter!). Nach einem kurzen Vortrag, Holzschuh hatten die wichtigsten Themen für die Einsatzhunde beleuchtet, konnte man einiges auch in der Praxis am eigenen Hund üben, z. B. Fieber messen, Puls fühlen, Wunden versorgen, Kopf und Pfote verbinden und einiges mehr!

Die Zeit verging wie im Flug und vor der Abreise am Sonntag würdigte Staffelkommandant Arthur Novak die Leistungen der Helfer des Hundesportvereines Vöcklabruck und bedankte sich stellvertretend bei den Verantwortlichen.

Ein besonderes Museum wurde eröffnet

Großhofen, 3. Juli 2010: Viel Prominenz, an der Spitze Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, war bei der Eröffnung des Museums der Autoklinik Großhofen (Gemeinde Markgrafneusiedl/NÖ/östlich von Wien) anwesend. Die ÖHU Suchhundestaffel, Regionalgruppe Strasshof beeindruckte im Rahmenprogramm mit einer Präsentation ihrer Leistungen. In liebevoller, mühsamer Kleinarbeit hat Inhaber Erich Müller viele antike Wertgegenstände zusammengetragen, die man nun im neuen Museum betrachten kann. Sogar der ORF berichtete darüber.

Bei der Ankunft des Landeshauptmannes standen die Hundeführerinnen und Hundeführer mit ihren Vierbeinern Spalier. Dr. Erwin Pröll ließ es sich nicht nehmen, die Anwesenden der ÖHU Suchhundestaffel persönlich zu begrüßen. Er schätzt ja die freiwillige Arbeit der Helfer und ist auch als Tierliebhaber bekannt. So verteilte er auch einige Streicheleinheiten an die Rettungshunde. Ein herzliches Dankeschön an den Besitzer und Veranstalter Erich Müller für die Einladung zu diesem tollen Event. Ebenfalls danke dem Publikum für Ihr Interesse und die zahlreichen Spenden.

Weißenkirchen ist trocken

Weißenkirchen, 12. Juni 2010: Es ist vollbracht! Nach Mautern a. d. D. hat nun auch Weißenkirchen i. d. Wachau seinen Hochwasserschutz! Dieser sichert in einer Länge von fast 3 km am linken Donauufer im Herzen der Wachau die Orte Weißenkirchen und Joching vor den Wassermassen, falls die Donau aus den Ufern tritt. Das ist ja schon oft passiert. Beinahe hätte man vor eineinhalb Wochen schon Gelegenheit gehabt, die stabilen Wände auf den neuen Betonmauern zu montieren. Gemeinderat Josef Kitzler, der sich besonders um die Entstehung dieses Hochwasserschutzes bemühte, war auch Organisator des Sicherheitstages, an dem die Fertigstellung gebührend gefeiert wurde. Besucher konnten das neue Lager, eine riesige Betonhalle in Joching, besichtigen und sich von der Professionalität des gesamten Katastrophenschutzmanagements des HWS überzeugen. Der Festtag wurde zu einem Tag des Feierns für die Weißenkirchner und es war für jeden Besucher etwas dabei. Neben dem üblichen Essen und Trinken wurde ein buntes Rahmenprogramm geboten: Frühschoppen, Vorführungen des Österr. Bergrettungsdienstes und der ÖHU Suchhundestaffel und eine Kinderrätselrallye. Blutspenden wurde angeboten und Feuerlöscher konnte man überprüfen lassen. Außerdem gab es Informationsstände verschiedener Hilfsorganisationen.

Orten, Bergen und Retten von Verschütteten

V.l.n.r.: OffStv. Manfred Jeschko, Andreas Rupf, Thomas Biegel, Markus Kittenberger,

Kdt. Reinhard Artlieb, Martina Hofinger, Andreas Ettenauer und Johann Wagensommerer.

Mautern, 9. Juni 2010: Die Raabkaserne des Panzerstabsbataillons 3 (ein Verband der 3. Panzergrenadierbrigade) in Mautern a. d. Donau war Schauplatz einer Einsatzübung, an der die ABC-Abwehrkompanie und die Suchhundestaffel der Österreichischen Hundesportunion, Regionalgruppe Krems teilnahmen.

Die Aufgabe dieser Übung war es, eine gute Zusammenarbeit des Österreichischen Bundesheeres mit den speziell ausgebildeten Suchhunden zu gewährleisten, um im Krisenfall bestens gerüstet zu sein. Diese Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen mit dem ÖBH bewährt sich auch bei Auslandseinsätzen, z. B. bei Erdbebenkatastrophen. Die Einsatzübung am vergangenen Mittwoch beschäftigte sich mit dem Orten, Bergen und Retten von verschütteten Personen. Sie wurde am neuen Trümmerübungsplatz der ABC-Abwehrkompanie in der Raabkaserne Mautern abgehalten. Drei Übungsdarsteller wurden in die Schadensstelle eingebracht, um eine realitätsgetreue Krisensituation nachspielen zu können. Die Ortung der „Opfer“ erfolgte durch die Hunde der ÖHU Suchhundestaffel. Die Rette- und Bergegruppe der ABC-Abwehrkompanie übernahm anschließend die Bergung.

Die ÖHU Suchhundestaffel, Regionalgruppe Krems war an diesem Tag mit einem Ortungsteam anwesend. Dieses besteht aus einem Kommandanten und 3 Suchteams. Von der ABC-Abwehrkompanie nahmen zwei Gruppenkommandanten und weitere 20 Mann an dieser Übung teil. Das Übungsziel wurde erreicht und man plant, in Kontakt zu bleiben, um weitere gemeinsame Übungen  durchzuführen.

Bezirkssicherheitstag in Haslau mit ÖHU Suchhunden

Haslau, 6. Juni 2010: Eine sehr interessante Veranstaltung fand am vergangenen Sonntag in Haslau, Gemeinde Maria Ellend statt. Ein Bezirkssicherheitstag wurde abghalten! Die ÖHU Suchhundestaffel, Regionalgruppe Strasshof erhielt eine Einladung und präsentierte sich neben anderen Blaulichtorganisationen. Herzlichen Dank an die vielen Besucher für das Interesse und die vielen Spenden und an den Justizwacheamten Herrn Gernot Wagner für die Einladung, welche uns die Teilnahme an der Veranstaltung ermöglichte.

5 Tote bei Gasexplosion in St. Pölten

St. Pölten, 3. Juni 2010: In den Morgenstunden, ungefähr um 8 Uhr, passierte in der Muggenaststraße 18 ein großes Unglück! Durch eine Gasexplosion, die Ursache steht zur Zeit noch nicht fest, wurde ein einstöckiges Mehrfamilienhaus buchstäblich zerfetzt. Die zu dieser Zeit im Haus befindlichen 5 Personen hatten keine Chance. Sie überlebten die Katastrophe nicht. Einigen waren nicht zu Hause. Sie hatte das Schicksal verschont!

Die Helfer waren wergen der gefährlichen Rauchgasentwicklung mit Atemschutz ausgestattet.

Die Medien wurden im Rahmen von einigen Pressekonferenzen im nahe gelegenen Forumkino

von der Entwicklung der Rette- und Bergemaßnahmen informiert. Mit dabei auch Bürgermeister

Mag. Matthias Stadler (3. von rechts) und Einsatzleiter LFR Dietmar Fahrafellner (2. von rechts).

Etwa 1000 Helfer verschiedenster Blaulichtorganisationen waren vor Ort. Die Räumung der Trümmer und Bergung der Opfer gestaltete sich sehr schwierig. Es gab mehrere Folgebrände, die man zu löschen versuchte. Die Folge war eine dichte Rauchgasentwicklung. Die Feuerwehrmänner konnten nur mit Atemschutz tätig sein. Das war sehr beschwerlich. 30 bis 50 Mann arbeiteten gleichzeitig und wurden alle halbe Stunde ausgetauscht! Eine Suche nach den Verschütteten mit Rettungshunden, vor Ort waren Hundeführer des Roten Kreuzes, der ÖHU, der Ö.R.H.B und der RH NÖ, war undenkbar. Die große Hitze und die Rauchgasentwicklung machten das nicht möglich! Man rechnete damit, dass die Räumungs- und Bergearbeiten bis Freitagmittag andauern werden. Die Ursache der Gasexplosion wird vom Bundes- und Landeskriminalamt untersucht. Ein trauriger Fronleichnamstag, mit dem wohl niemand gerechnet hatte!

Das Pensionistenehepaar Karl und Gerda Harzhauser hatten Glück im Unglück. Sie befanden sich

auf einem Kurzurlaub während sich die Katastrophe ereignete!

Gutes Zusammenwirken bei technischer Grossübung

Gänserndorf, 29.05.2010: Die ÖHU Suchhundestaffel, Regionalgruppe Strasshof nahm an einer technischen Grossübung der Freiwilligen Feuerwehr Gänserndorf teil. 

Das Übungsszenario

Auf der Nordbahnstrecke kam es im Bahnhofsbereich Gänserndorf zu einem Zusammenstoß zwischen einer Schnellbahngarnitur und einem Güterzug, der mit Schadstoffen beladen war. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich etwa 40 Fahrgäste im Zug. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurden einige Passagiere durch den Zug geschleudert und dabei schwer verletzt. Ein Waggon des Güterzuges schlug Leck  und es kam zum Austritt des giftigen Stoffes Phenol. Drei Verletzte konnten sich vor Eintreffen der Einsatzkräfte aus eigener Kraft aus dem Zug befreien und irrten im Schock in ein angrenzendes Waldgebiet. Um 14:17 Uhr wurde die ÖHU Suchhundestaffel, Regionalgruppe Strasshof von der Einsatzleitung der FF Gänserndorf alarmiert. Die Einsatzleitung übernahm Manfred Unzeitig mit Unterstützung von Uta Meznik. Gruppenkommandant Christian Raynoschek, die vier Suchundeteams Christian Gross mit Bär, Franz Pach mit Aero, Susanne Strobl mit Max Pepper und Christine Unzeitig mit Gina und die vier die Helfer Luzie Mozdanowski, Rudi Houdek, Josef Haus und Gerlinde Voit, starteten umgehend in den ihnen zugeteilten Suchgebieten mit ihrer Arbeit. Binnen zehn Minuten konnten alle drei Personen von den Suchhunden der Österreichischen Hundesport Union gefunden und dem Roten Kreuz übergeben werden.

Die ÖHU Suchhundestaffel bedankt sich bei der FF Gänserndorf für die Einladung. Die Zusammenarbeit mit den folgenden Hilfsorganisationen war reibungslos: ÖBB, Rotes Kreuz Gänserndorf, Berufsfeuerwehr Wien, FF Mistelbach, FF Auersthal, FF Gross Schweinbarth, FF Deutsch Wagram, FF Hollabrunn und FF Strasshof. Insgesamt waren an der Übung 151 Helfer, 43 „Verletzte“ und 4 Hunde beteiligt.

TETRON Digitalfunk NÖ geht in Betrieb

Pernkopf: Land investiert in Sicherheit für Bevölkerung

10.000 Funkgeräte in NÖ schon im Einsatz - Modernes Funknetz für NÖ Einsatzkräfte

Am 28. April 2010 hat der für Katastrophenschutz zuständige Landesrat Dr. Stephan Pernkopf das neue Tetron Digitalfunknetz für NÖ offiziell in Betrieb genommen. Somit wird ein weiterer Meilenstein in der NÖ Sicherheitspolitik gesetzt. Kostenpunkt für die Errichtung der Standorte des neuen Netzes: 35 Millionen Euro, wovon 29 Millionen vom Land Niederösterreich und sechs Millionen Euro vom Bund aufgebracht wurden. Die Systemtechnik wird generell vom Bund finanziert. „Das Land Niederösterreich investiert in die Sicherheit der Bevölkerung. Wir erwarten uns von dem neuen System eine noch bessere Zusammenarbeit der Behörden und der Organisationen bei der Bewältigung von Gefahrensituationen, von dem auch jeder einzelne Bürger, wenn er in eine Notsituation gerät, profitieren wird“, betonte Pernkopf.

Medizinische Notfälle, Verkehrsunfälle, Großbrände und Hochwasser haben eines gemeinsam, sie stellen die Betroffenen, aber auch die HelferInnen vor große Herausforderungen. Ein wichtiges Element bei der Bewältigung derartiger Extremsituationen ist aber eine funktionierende Kommunikation zwischen den Hilfskräften. Damit dies auch weiterhin in Niederösterreich gewährleistet ist, wurde seit 2006 in Kooperation mit dem Bundesministerium für Inneres ein modernes digitales Funknetz errichtet.

Nach der Inbetriebnahme in Tirol und Wien konnte ab 2008 das Tetron Digitalfunknetz auch in Niederösterreich bezirksweise in Betrieb genommen werden. Seit Juni 2009 steht das Netz bereits landesweit allen Einsatzorganisationen kostenlos zur Verfügung. Das Land NÖ und die NÖ Gemeinden haben den Umstieg von Alt auf Neu vor allem für die freiwilligen Einsatzorganisationen mit dem Ankauf von mehr als 2000 Funkgeräten (2,8 Mio €) erleichtert. Mit der Umsetzung dieses Projektes wird erstmals in Niederösterreich eine einheitliche und krisensichere Kommunikation zwischen Behörden und Einsatzorganisationen bei Katastrophen- und Großschadensereignissen, aber auch im täglichen Einsatz möglich sein. Die positiven Erfahrungen bei den Katastropheneinsätzen im Sommer 2009 zeigen die hohe Wichtigkeit eines zeitgemäßen Kommunikationsnetzes für die Einsatzkräfte. Wenn Telefon- und Mobilnetze zusammenbrechen müssen die Einsatzkräfte auf ein eigenes Netz vertrauen können. Die bestehenden und teilweise 25 bis 30 Jahre alten analogen Netze der Polizei, der Rettungsdienste und der Feuerwehr werden durch dieses Funknetz abgelöst. Das neue Netz ermöglicht auch die Kommunikation über die Landesgrenzen hinweg, wie etwa beim letzten schweren Busunglück auf der A21. Hier konnten sich die Wiener und NÖ Einsatzkräfte optimal über den Digitalfunk koordinieren.

„Die Fertigstellung des Netzes in Niederösterreich ist auch für die österreichische Sicherheitspolitik ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg einer bundesweiten Umsetzung. Dadurch wird die Zusammenarbeit im Staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagement auch zwischen den Bundesländern gefördert, meint Dr. Herbert Anderl, Generaldirektor für öffentliche Sicherheit des Bundesministeriums für Inneres. Die nächsten 25 Jahre soll nun dieses neue Netz den Einsatzorganisationen, die tagtäglich zum Wohle der Niederösterreicherinnen im Einsatz sind, zur Erfüllung ihrer wichtigen Aufgaben in Niederösterreich zur Verfügung stehen.

Rettungshundeorganisationen präsentierten sich weltweit

Nach der gelungenen Generalprobe 2008 in Österreich und dem Erfolg beim 1. weltweiten Tag des Rettungshundes wurde am 25. April 2010 der „Internationale Tag des Rettungshundes“ wieder weltweit veranstaltet. Sinn und Zweck war die Würdigung der Arbeit der Hunde und der ehrenamtlich arbeitenden Hundeführer, die der Öffentlichkeit und den Politikern in zahlreichen Veranstaltungen in Österreich und auf der ganzen Welt präsentiert wurde. Auch die Suchhundestaffel der Österreichischen Hundesport Union beteiligte sich daran und führte Veranstaltungen in Hallein, Vöcklabruck und Strasshof durch.

Strasshof: Rettungshunde präsentierten sich bei der Marchfeldmesse

Den "Internationalen Tag der Rettungshunde" feierte die ÖHU Suchhundestaffel, Regionalgruppe Strasshof gemeinsam mit der Hundestaffel des Roten Kreuzes, Bezirksstelle Gänserndorf mit einer gemeinsamen Vorführung auf der Marchfeldmesse in Strasshof. Gezeigt wurden Unterordnungsübungen, Hindernisparcours, Aufbauarbeiten an der Anzeigekiste, einfache Sucharbeiten und das Abseilen von 3 Hundeführern mit Hund von der Drehleiter der Feuerwehr Strasshof. Diese Übungen wurden mit Applaus von den vielen begeisterten Zuschauern gewürdigt. Begrüßt wurde auch der Kommandant des NÖ Landesfeuerwehrverbandes „Sprengdienst“, Hauptbrandinspektor Roland Kormesser. Herzlichen Dank an die Feuerwehr Strasshof, die mit altbewährter Besatzung die Drehleiter zur Verfügung stellte. 

Oberösterreich: Volksfeststimmung in Vöcklabruck 

Zu dieser Erkenntnis kamen sowohl die Veranstalter, und zwar die Hundesportschule Vöcklabruck und die ÖHU Suchhundestaffel, Regionalgruppe Oberösterreich, als auch die über 200 Besucher, die der Einladung einer außergewöhnlichen Kombiveranstaltung zum Internationalen Tag des Rettungshundes und der Charity-Veranstaltung in Vöcklabruck gefolgt waren. Bei Kaiserwetter zeigten sowohl die Suchhundeführer unter der Leitung der Regionalleiter Wolfgang Stempicki und Steffi Ringer als auch die Hundeführer der Hundeschule Vöcklabruck Ihr Können. Ein Highlight übertraf das andere. Ob es nun die Showunterordnung der Suchhunde oder die Schutz- und Gehorsamsvorführungen der HSSV waren spielte hierbei keine Rolle. Der Höhepunkt schlechthin kam durch die Kooperation mit der FF Vöcklabruck zustande. Mit dem 30 m Kran wurden die Rettungshundeführer mit Hund auf dem nahe gelegenen Parkplatz aufgenommen und in luftiger Höhe auf einer extra dafür aufgebauten Plattform auf dem Hundeplatz abgesetzt. Nach dem gemeinsamen Abstieg von Hund und Hundeführer wurde sofort mit einer Personensuche fortgesetzt und abgeschlossen. Aktion pur und sehr Einsatz nahe! Für das leibliche Wohl sorgte wie immer die Buffetmannschaft der Hundesportschule Vöcklabruck. Mit einer extra organisierten Tombola konnten die Einnahmen dann noch einmal kräftig gesteigert werden. Der Reinerlös kam auch heuer wieder zwei pflegebedürftigen Personen aus dem Umkreis zugute. Koordinator Christian Holzinger zeigte sich sehr zufrieden und versicherte, diese Art der Veranstaltung am Leben zu erhalten und auch 2011 wieder durchzuführen.

Salzburg: Zahlreiche Besucher in Hallein

Trotz des wunderschönen Wetters, dem Wahlsonntag und vieler anderer Veranstaltungen in der Umgebung von Hallein, fanden auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Besucher den Weg zum Abrichteplatz des PSV Hallein um den Vorführungen der Regionalgruppe Salzburg zum „Internationalen Tag des Rettungshundes“ zuzusehen und den Erläuterungen über die Suchhundearbeit ihr Gehör zu schenken. Bei den beiden Vorführungen wurde den interessierten Zuschauern ein umfangreiches Programm geboten. So wurden verschiedene Elemente der Unterordnung und Ausschnitte aus der Ausbildung der Rettungshunde gezeigt. Besonders eindrucksvoll wurde demonstriert, wie sich ein Suchhund verhält, wenn er im Einsatz eine vermisste Person findet. Sehr wichtig waren dabei die fachkundigen Erläuterungen des Staffelkommandanten Arthur Novak!

Schulung mit digitalen Funkgeräten

Dürnkrut, 17. April 2010: Die ÖHU Suchhundestaffel erhielt die Gelegenheit, beim Funklehrgang der niederösterreichischen Landesfeuerwehrschule der vom Bezirksfeuerwehrkommando Gänserndorf durchgeführt wurde, teil zu nehmen. Regionalleiter Manfred Unzeitig, Stellvertreterin Luzie Mozdzanowski, Christian Gros, Christian Raynoschek, Franz Pach und Susanne Strobl leisteten der Einladung Folge. Der interessante Lehrstoff - am Vormittag gab es Theorie - konnte am Nachmittag im Verlauf von praktischen Übungen geprobt und gefestigt werden. Es war sehr lehrreich! Die Teilnehmer der ÖHU Suchhundestaffel bedankten sich beim Bezirksfeuerwehrkommando Gänserndorf und bei Bezirkssachbearbeiter Wolfgang Szelnekovics und seinem Team für die Einladung und die Geduld. Für die gute Verpflegung sorgte die Feuerwehr Dürnkrut! Ebenfalls ein kräftiges Dankeschön! OBR Georg Schicker begrüßte das Interesse der Suchhundestaffel mit den Worten: „Es kann nur von Vorteil sein wenn man bei der Zusammenarbeit eine Sprache spricht.“ Genau das ist auch im Sinne der Verantwortlichen der ÖHU Suchhundestaffel!

Alles wurde gut am Karsamstag

Lambach, 3. April 2010: Am Karsamstag wurde Wolfgang Stempicki, Regionalleiter der ÖHU Suchhundestaffel OÖ über eine abgängige Person aus dem Altenheim Lambach, OÖ informiert und um Unterstützung bei der Suche gebeten. Innerhalb weniger Minuten waren die Hundeführer Randolf Brandstätter, Rainer Figoutz, Daniela Sturm, Martin Biladt, die Helfer Hans Woisetschläger, Iris Mayr, Stefan Lichtenthal, Markus Stempicki und Steffi Ringer als Einsatzleiter zum Einsatzort unterwegs. Die 86jährige, stark gehbehinderte und demente Maria Naderer war erst vor wenigen Tagen ins Altenheim Lambach gezogen und nun seit mehr als 4 Stunden unauffindbar. Nach einer kurzen Einsatzbesprechung wurde um 20:10 Uhr die Suche nach der betagten Frau gestartet, an dem sich neben der ÖHU Suchhundestaffel auch die Polizei und die FF Lambach beteiligten. Um 20:30 Uhr konnte dann Gott sei Dank Entwarnung gegeben werden. Die Heiminsassin hatte sich auf einer, im Haus befindlichen öffentlichen Toilette eingeschlossen und war auf Grund Ihrer Erkrankung nicht mehr im Stande diese selbständig zu verlassen. Ein Guter Ausgang einer Suche in der Osternacht!

Schwerpunkt Motivation beim Stöberwochenende in Deutsch-Wagram

Deutsch-Wagram, 20. bis 21. März 2010: Wer unsere Berichte regelmäßig liest, dem wird auffallen, dass die ÖHU Suchhundestaffel nicht zum ersten Mal an einem Wochenende bei der SHS Deutsch-Wagram stationiert war. Das hat mehrere Gründe: Erstens sind der Obmann Udo Springer und seine „Heinzelmännchen“ sehr gute Gastgeber und zweitens stellt Regionalleiter Manfred Unzeitig immer wieder tolle Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung. Dieses Mal konnte er erreichen, dass alle Hundeführer mit ihren Hunden (34 mit unterschiedlichem Ausbildungsniveau) am Betriebsgelände der ARGE ROHRBAU WAG 2009 in Strasshof trainieren durften. Ein wirklich hervorragendes Gelände für die Übungen, die Kommandant Arthur Novak – er hat wieder den Trainingsplan entworfen – für dieses Wochenende konzipierte. Es war erwartungsgemäß eine Fortführung des Ausbildungsweges, den man schon im Westlaekenseminar in Hallein im Februar (wir berichteten darüber) festigte. Das Hauptaugenmerk wurde auf die Steigerung der Motivation der Hunde und auf den Aufbau der Personenanzeige gelegt. Außerdem nützte man das Gelände mit den vielen interessanten Hallen für die Ausarbeitung von Suchlagen.

Staffelkommandant Arthur Novak bedanke sich bei allen Teilnehmern und im Speziellen bei Obmann Udo Springer und dem Team der SHS Deutsch-Wagram für ihre Hilfestellung. Sie hatten großen Anteil, dass dieses Wochenende ein erfolgreiches wurde!

Fortbildungsseminar mit dem Westlaekenteam in Hallein

Hallein, 26. bis 28. Februar 2010: Ein sicheres Anzeigeverhalten des Hundes beim Auffinden einer vermissten Person ist das oberste Ziel in der Ausbildung von Rettungshunden! Hundeführer und Hunde sind gefordert, die Motivation muss stimmen! Mit Unterstützung des Westlaekenteams aus Deutschland setzte die ÖHU Suchhundestaffel einen in dieser Angelegenheit entscheidenden Ausbildungsschwerpunkt.

Ein Bericht von Andreas Vogel, Malteser Hilfsdienst, Lippstadt:

Hallein, ein kleiner beschaulicher Ort in Österreich war vom Freitag, den 26.Februar 2010 bis zum Sonntag, den 28.Februar 2010 Treffpunkt der Suchhundestaffel der Österreichische Hundesport Union Sektion Suchhundestaffel zu einem Ausbildungswochenende zusammen mit den Instruktoren Sabine Ayanna und Torsten Rinne vom THW Leverkusen sowie Silvia Pagenkemper und Andreas Vogel vom Malteser Hilfsdienst, Lippstadt. Dieses Treffen wurde gewünscht, da eine kleine Delegation der österreichischen Ausbilder Johanna Novak, Martina Hofinger, Johann Wagensommerer und Wolfgang Pfitzner im Jahr 2009 den weiten Weg nach Deutschland gemacht hatten, um sich den einsatzbezogenen Ausbildungsweg anhand der Grundlagenseminaren I und II des WestLaekenteams anzuschauen.

Mit den Worten in 2010 sehen wir uns wieder, wurde nun auf deren Bitten ein Ausbildungswochenende mit Theorie und Praxis in Österreich gehalten. Zusammen mit 34 interessierten Rettungshundeführern aus den vier Regionalgruppen Österreichs wurde am Freitagmorgen mit der Theorie begonnen. In einem ganztägigen Vortrag wurden die Grundverständnisse für die Ausbildungsstruktur erklärt und viele Fragen durch die Instruktoren des WestLaekenteams beantwortet. Mit einsatzbezogenen Beispielen und den in der Theorie eingefassten Videoclips konnte den interessiert zuhörenden Teilnehmern der Ausbildungsweg nahe gebracht werden.

Der Samstagmorgen begrüßte alle Mitwirkenden und Teilnehmer mit einem wunderschönen sonnigen Tag. Bei angenehmen Temperaturen konnte auf dem  nahe gelegenen Ausbildungsgelände des PSV Hallein in drei Gruppen das theoretisch vermittelte Grundwissen aufgegriffen und an die schon wartenden Hunde vermittelt werden. Seit dem letzten Seminar im Mai 2009 hatten die Ausbilder mit der Umstellung ihrer Ausbildungsstruktur begonnen und sich die Vorgehensweise der Ausbildungsphilosophie des WestLaekenteams angenommen. Sie konditionierten das Anzeigeverhalten der vorgehaltenen Hunde neu und vermittelten den Hundeführern viele kleine Details über die Grundlagen der am Vortag vorgetragenen Ausbildungsphilosophie. In vielen kleinen Übungen und Schrittfolgen wurden die vorweg trainierten Ausbildungsschritte mit weiteren Motivationsübungen untermalt und die vorgestellten Hundeteams auf die weitere Arbeit der sicheren Anzeige vorbereitet.

Unser Gedanke ist es, dass der motiviert arbeitende Hund bei seiner Suche in die unterschiedlichsten Stresssituationen gelangen kann. Wenn er durch eine recht einfach gehaltene Ausbildung vermittelt bekommen hat, dass die sichere Anzeige der Job ist, für die es sich lohnt nach Menschen zu suchen, erlangt das angestrebte Einsatzziel eine andere Grundlage. Seit über 10 Jahren beschäftigen wir uns erfolgreich mit der Form der zwangsfreien Ausbildung und vermitteln unsere Gedanken und Ziele sowie Ausbildungsschritte an interessierte Hundeführer.

Die angesetzten drei Ausbildungstage vergingen wie im Fluge. Wie die gemeinsamen Abende waren die Ausbildungstage mit vielen Diskussionen rund um die Arbeit mit den im Einsatz stehenden Hunden gefüllt. Der Sonntagmorgen gab nur einen kurzen Zeitrahmen für die praxisnahen Ausbildungsschritte. Es waren arbeitsreiche Ausbildungstage und Hund wie auch Hundeführer hatten eine Vielzahl an Überlegungen zu tätigen, wie sie unter Mithilfe ihrer Ausbilder die weiteren Schritte zur Festigung der Anzeige auf den Weg bringen.

Durch den Kommandanten der ÖHU Suchhundestaffel, Arthur Novak, wurde in der abschließenden Diskussion am Sonntag für die freundschaftliche Mitarbeit durch uns gedankt. Mit vielen neuen Denkanstössen haben sich die Hundeführer nach dem abschließenden gemeinsamen Mittagessen auf den Heimweg begeben. Wir selber haben noch den Nachmittag für einen Besuch in Salzburg genutzt und uns am nächsten Tag auf die Heimreise begeben. 

Oberösterreich: Showdown am Kasberg

Unter diesem Motto wurde am 11. Februar 2010 der Unterricht wieder vom Klassenzimmer auf den Kasberg verlegt. Der Life Radio Board & Ski Day 2010 war angesagt. Liferadio und die Kasberg Bahnen riefen und die Lehrer und Schüler der Oberösterreichischen Schulen kamen in Scharen uns bevölkerten in bester Feierlaune das Schigebiet rund um den Kasberg. Obwohl das Wetter nicht ganz so mitspielte, herrschte eine tolle Stimmung. Auch heuer wurden an zahlreichen Eventstationen neben dem Spaß auch Informationen vermittelt. Die ÖHU Suchhundestaffel durfte natürlich hier nicht fehlen und war mit 5 Spürnasen unter der Leitung der Rettungshundeführer Martin Biladt und Rainer Figoutz mit dabei. Und das interessante Angebot fand regen Anklang: Suche mit dem Lawinenverschüttetensuchgerät (Pieps), Sonde ausprobieren, sich eingraben und von einem Rettungshund finden lassen oder einfach nur Informationen einholen bzw. Kontakt mit den Vierbeinern schließen standen ganz oben auf der Prioritätenliste. Life Radio Chef Uli Jelinek bedankte sich bei den Suchteams der ÖHU Suchhundestaffel, die es sehr kurzfristig möglich gemacht hatten, diese beliebte Veranstaltung zu unterstützen. Einer Neuauflage 2011  steht nach diesem weiteren großen Erfolg nichts im Wege

Schneekurs in Kleinarl war toller Start ins Jahr 2010

Kleinarl, 16. bis 23. Jänner 2010: „Der Winterkurs war echt toll. Von Beginn an total harmonisch. Die Leistungen waren sehr gut und wir konnten alle Kursziele erreichen!“ so Staffelkommandant Arthur Novak, der den Schneekurs auch organisiert hatte. Die Kleinarlerhütte, die von Kleinarl aus gegenüber dem eigentlichen Skigebiet zu Fuß in ca. 2 1/2 Stunden zu erreichen ist, liegt auf 1754 m Seehöhe. Chris und Lois Fröhlich heißen die Wirtsleute. Sie betreuen die ÖHU Suchhundestaffel im Rahmen von Schnee- und Lawinenkursen schon seit Jahrzehnten. Wer diese urige Hütte je besucht hat, wird das so wie wir nie bereut haben. Ein echter Geheimtipp!

Die ÖHU Suchhundestaffel hat mit der Hüttenwirtfamilie viel erlebt. Staffelkommandant Arthur Novak

überreichte am Abschlussabend Chris und Lois das Fotobuch "Erlebniswelt Kleinarlerhütte". Viele

Geschichten spiegeln sich in dem Buch wieder! Ein großes Dankeschön gebührt der Rettungshunde-

führerin Anneliese Steindl. Sie hat das Buch mit viel Mühe zusammengestellt.

Beim heurigen Schneekurs leitete Arthur Novak, er ist aus Abtenau, selbst die „Anfänger-Gruppe“. Wolfgang Pfitzner, ein Niederösterreicher (!), übernahm die „Fortgeschrittenen-Gruppe“. Leider werden die Teilnehmer am Schneekurs in den letzten Jahren weniger. So waren die Gruppen in diesem Jahr etwas kleiner. Schade eigentlich, denn gerade dieser Schneekurs bringt den Teilnehmern, egal ob Hund oder Hundeführer, enorm viel. Erstens schweißt das gemeinsame Erlebnis das Team zusammen und zweitens bringt die Schneearbeit große Fortschritte in der Ausbildung zum Rettungshund.

Bild oben: Die A-Gruppe. In der Mitte (hinten) Staffelkommandant Arthur Novak.

Bild unten: Die F-Gruppe. Gruppenleiter Wolfgang Pfitzner ganz links.

Zum eigentlichen Trainingsgebiet zwischen Kleinarlerhütte und Penkopf mussten die Hundeführer mit ihren Hunden aufsteigen. Am ersten Tag benötigte die F-Gruppe 45 Minuten, ab letzten Tag schafften sie es schon in 32 Minuten. Am Freitag trainierten sie sogar am Penkopf! Wenn das kein Ehrgeiz ist . . . . ?! Aber auch die A-Gruppe war ab Dienstag oben und punkto Kondition standen sie der F-Gruppe um nichts nach!

Alles in Allem war es ein toller Schneekurs, wenn auch das Wetter nicht so toll und teilweise ziemlich kalt war. Das Training war super und effizient. „Sogar Mäx gräbt jetzt wie verrückt“ freute sich Susi! Vielleicht gelingt es, wieder mehr Teilnehmer für diese tolle Ausbildungswoche zu gewinnen!

N o c h    e i n i g e     F a k t e n . . . . .

Teilnehmer: 6   A-Hundeführer davon 1 Hundeführer REDOG, Schweiz und 12 F-Hundeführer davon 1 Hundeführer BRK München. ÖHU Schneeprüfung: 4 Prüfungen in der A-Gruppe, 2x Vorzüglich, 2 x Sehr gut. Umgang mit dem Verschüttentensuchgerät: A-Gruppe - Suche in 5 Min (50x50), F-Gruppe – Suche in 3 Min (50x50), alle erreicht!

 

>:::archiv::: archiv_suchundestaffel_2009